Schwimmsport für die Ohren
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zur
00:00:11: Folge Nummer zweihundert vierundvierzig des Swim Caster deiner wöchentlichen
00:00:15: Fortbildungs-
00:00:15: und Unterhaltungseinheit rund um das Thema Schwimmen und Schwimmtraining.
00:00:18: Mein Name ist André, ich begrüße euch herzlich.
00:00:20: zur ersten Folge in der Saison zwanzig sechsundzwanzig zwanzigsiemundzwundzig!
00:00:25: Und Ich bin heute für Euch der Skinnynater auf dem
00:00:27: Masters
00:00:28: DMS.
00:00:29: Warum das so ist?
00:00:29: Das werdet ihr gleich noch erfahren.
00:00:31: Denn heute dreht es sich zum einen darum, was in den letzten vier Wochen Sommerpause so eigentlich zum Kastechnische Slash bei mir passiert ist.
00:00:39: Wir werfen ein Blick in die neue Saison denn die hat schon Fulminant begonnen mit diversen Highlight-Wettkämpfen In Berlin beim ESC, in Wuppertal bei den Opera Classics, in Hamburg gab's den Sprint Cup und die CSL.
00:00:52: die College Swimming League hat ihre Saison eröffnet.
00:00:54: Heute am ersten Oktober gabs den ersten Wettkampftage der Weltkappe-Serie vom Weltschwimmverband, also reichliche Wettkampfbeckenen die man so rein gucken sollte.
00:01:06: Das heißt auch es gibt ein kleines Roundup.
00:01:08: wir kommen wieder ein bisschen rein ins Sprechen, ins Erzählen ins Reden und schauen uns mal um was sich denn so in der Schwimmenlandschaft getan hat.
00:01:16: College Swimming League habe ich schon angesprochen.
00:01:18: Ich hatte die Möglichkeit mit Cornelius Jan dort über das erste Match zu sprechen, dieses knapp siebzehnmütige Interview findet ihr auch in dieser Episode und in der Wissenschaft der Woche.
00:01:27: zum Abschluss geht es um das große Thema Zielsetzung und welchen Einfluss eigentlich verschiedene Zielsetzungsstrategien auf das mentale Befinden der Athletinnen und Athleten haben.
00:01:40: durchaus ganz interessant.
00:01:41: was daraus gekommen ist könnt Ihr Euch am Ende drauf freuen?
00:01:45: Aber ihr kennt das Spiel, bevor es losgeht gibt es einen... Werbeblock will ich dieses mal gar nicht sagen, sondern es gibt ein kleines Begrüßungsgeschenk für euch da draußen.
00:01:54: Für all die schwimmbegeisterten Schwimmen interessierten und zwar findet am zwanzigsten und einundzwanzigste November das Schwimmsymposium in Köln statt.
00:02:03: Science meets Swimming glaube ich ist das Motto.
00:02:06: organisiert vom deutschen Schwimmverband geben sich wirklich hochklassige Referanten dort das Mikro in die Hand.
00:02:12: Es gibt abend einen netten Gesellschaftsabend wo man dann eine plauder Runde kommen kann Und nicht nur.
00:02:16: ich werde dort vor Ort sein als Zuschauer, als anwesender Zuhörer.
00:02:20: Nicht selber auf der Bühne!
00:02:22: Auf dem Podest.
00:02:22: das überlasse ich dann doch den ganz großen Fachexperten und anderen.
00:02:26: Bernd Bergkahn wird da sein, Robin Plarr wird da seien... Alle die so in der Wissenschaft der Woche hier schon mal einen kleinen Auftritt mit einem der Paper hatten sind dann dort eigentlich zu finden.
00:02:36: Sondern ihr habt die Möglichkeit dort auch zu einem vergünstigten Tarif teilzunehmen.
00:02:40: Nämlich mit dem Code SWIMCASTED X bekommt ihr zehn Prozent Rabatt auf das georderte Ticket.
00:02:46: Das können entweder Tagestickets sein nur für Freitag, nur für Samstag fürs ganze Wochenende mit oder ohne Abendveranstaltung am Freitage.
00:02:55: also könnt ihr euch das aussuchen je nachdem was euer Zeit und Geld Budget so hergibt So oder so?
00:03:01: Ihr bekommt zehn Prozent rabatt mit Swimcaste Zehn.
00:03:04: Den Link dazu den link zu diesem Symposium findet ihr unten in den Show Notes.
00:03:10: Und das Ganze ist auch so ein bisschen als Dankeschön gedacht an euch für den Support aus der vergangenen Saison und dass wir jetzt hier alle gemeinsam in die kommenden, ja zwölf Monate sind es ja gar nicht.
00:03:21: Wir haben jetzt Oktober im Juni sind dann schon die Weltmeisterschaft denn in Budapest.
00:03:27: Das heißt da sind jetzt noch knappe acht neun Monate bis zu den Welttitelkämpfen, die ja nicht ganz den Abschluss der Saison bilden werden aber da kommt dann auch nicht mehr viel, also es ist wirklich eine kurze Saison was auch im Wettkampfkalender und der Teilnahme Deutschatletinnen und Athleten an internationalen Highlights die ein oder andere spannende Auswirkungen haben wird.
00:03:49: Ebenfalls in dieser Saison an der Seite vom Swimcast sind der Speedo und der DFT Sports.
00:03:54: Die beiden langjährigen Unterstützer findet ihr ja auch in den Show Notes verlinkt.
00:03:59: schaut mal aufs Produkte Portfolio und stöbert.
00:04:02: wühlt euch dort ein bisschen durch.
00:04:05: Wir stöbern und wühlen jetzt auch, nämlich in den Chlorgeschichten der vergangenen Woche die so einiges zu erzählen haben.
00:04:21: viel näher an Olympia werde ich nicht mehr dran kommen als dort im Olympiaschutzpunkt in Hamburg zu trainieren und wenigstens mal im gleichen Wasser unterwegs zu sein wie all die Neuzugänge, die es in Hamburg jetzt zu bewundern und zu bestaunen gibt.
00:04:32: Und die auch schon beim Sprint Cup auf dem Startblock gewesen sind dazu aber später mehr.
00:04:37: Jetzt am vergangenen Sonntag musste das du Dulsberg batte in Wandsbeck in Duelsberg mit der etwas älteren, betagteren Riege vorlieb nehmen.
00:04:47: Denn ein buntes Potpourri an Teams vierläufige Strecke insgesamt trat dort auf den Beckenumlauf und dann auf die Startbrücke auf den Startblock um fleißig Punkte zu sammeln.
00:04:59: und ehrlicherweise Wie das so ist bei DMS-Mannschaften, mit DMS Meisterschaften.
00:05:04: Es ist immer wieder das Gleiche.
00:05:06: Es finden mal ein paar Absagen statt.
00:05:07: Irgendjemand wird krank, irgendjemand hat schlecht gelegen.
00:05:10: Bei irgendwem hat der Kater sich den Fuß verstaucht... Wie auch immer, ich bin das jammens müde ehrlicherweise.
00:05:17: Es gibt Ausfälle da musst du improvisieren.
00:05:19: alle haben Verständnis dass eigentlich alles worum es am Anfang gehen kann bei dem Team das dann dort übrig bleibt vorher so viel verständnis zu wecken Das klar ist.
00:05:27: es können Veränderungen kommen und dann kommt zu den hundert Davin halt noch die fünftig David mit.
00:05:31: dazu Ist glaube ich durchaus ein schmerz der vertragen werden kann Und so war es auch bei uns.
00:05:39: Der Fall, Krankheiten aus Fälle umstellen und einfach das Business as usual was dazu führte dass zu meinen einhundert Meter Lagen und vierhundert Metern lagen sich noch die hundert Meter Rücken im zweiten Abschnitt geselten.
00:05:50: und wird das Programm so ein bisschen im Kopf hat der kann nachvollziehen.
00:05:54: die Hundert rücken für einen langen Moment mal die sind doch relativ dicht beieinander.
00:05:58: ja dazwischen liegen vierläufe fünfzig Delfin Und dann kamen zwei Läufe, vierhundert Lagen und dann war ich schon wieder auf dem Startblock.
00:06:06: Hura!
00:06:06: Das war ein großes Fest was sicherlich die hundert Meter Rückenzeit negativ beeinflusst hat.
00:06:12: aber ein ziemlich geiles Einschwimmen war für die Vierhundert Meter Lagen.
00:06:17: Und da seht ihr auch wo jetzt der Name herkommt.
00:06:19: Der Skinny Nater... Da waren nicht viel Luft dazwischen ähnlich wie bei Skins Races.
00:06:23: Da waren noch Laktate im Oberschenkel sprich Startsprung und in der ersten Unterwasserphase so Ja okay das wird spannend Das wird interessant.
00:06:32: Die Oberschenkel haben gehalten, die Wader hat gehalten es gab keine Krämpfe und so bewegt ihr mich durch.
00:06:38: diese vierhundert Meter Lagen schwimmen erstaunlicherweise ziemlich gut.
00:06:42: hier haben sich nämlich deutlich fitter und besser angefühlt als sie am Ende ausgesehen haben.
00:06:47: Es gibt das sechs Minuten Video in voller Länge aber auch einen kleinen Highlight Clip vom Anschlag selbst der tatsächlich ja sehr gut illustriert, wie erschöpfend der ganze Spaß dort doch gewesen ist.
00:07:00: Aber fünf Minuten, vierunddreißig absolute Höchstbelastung sind auch irgendwie aller Ehren wert und haben mich dann doch ziemlich zufrieden zum abschließenden Mannschaftspizzaessen reisen lassen.
00:07:13: Da muss man ja auch sagen diese vierhundert Meter Lagen sind jetzt so entstanden dass Guckt man sich dann an, wie können wir die beste Mannschaft aufstellen?
00:07:22: Da gibt es inzwischen Programme.
00:07:23: Die machen das für einen und dann kannst du angeben okay welchen Zeitraum für die Bestseiten, für die Punkteberechnung soll ich denn betrachten lieber Mensch.
00:07:31: Dann sagt man dem Programm ja guck mal so die letzten zwei Jahre zurück dass ist so einigermaßen stabil.
00:07:36: Ja ja und dann gibt's insgesamt zwei Leute den letzten zwei Jahren die vierhundert lagen.
00:07:40: geschwommen sind meine Wenigkeit und noch einen netten anderen Kollegen.
00:07:44: Und da ich sie dieses Jahr wieder geschwommen bin, wird es wohl auch im nächsten Jahr ein Wiedersehen mit den Sechzehn-Bahnen-Fielseitigkeits-Tests geben.
00:07:53: Alternativ standen aber auch die hundert Meter Freistil auf dem Programm und da war dann aber wie immer die Argumentation nach den Hundert drücken ist der Ofen aus auf eine oder andere Art.
00:08:03: ob das jetzt die Hundert freistil sind oder die Führer lang auch egal.
00:08:06: Aber bei Hundert Kroll haben alle eine Erwartungshaltung.
00:08:08: Bei hundert Koll erwarten alle, dass man irgendwie abliefert und voll all in geht... ...dass man hier die Hütte abbrennt.
00:08:16: Bei vierhundert Lagen sind ja fast alle froh, wenn es überhaupt jemand macht!
00:08:18: Und so war Vierhundert lagen die völlig richtige Entscheidung an dieser Stelle.
00:08:23: Auch ansonsten gab's das ein oder andere Side-Quest in den vergangenen Wochen zu bewältigen.
00:08:28: Weil inzwischen fast noch jedes Leben aus nur noch Sidequesten besteht, wenn man so die Social Media Trends verfolgt.
00:08:34: Interessanterweise, aber einen Tag vor der Master's DMS durfte ich Sprecher machen bei unserem eigenen Nachwuchse-Wettkampf.
00:08:40: Pflichtzeiten, Wettkampfflitzewee wie es so schön heißt und das nutze ich immer ganz gerne um so ein paar Formulierungen zu üben mal für die große Bühne, für die zukünftigen Kommentationen.
00:08:50: also wer da die Gelegenheit hat mich mal oder im Julesberg-Batt zu melden.
00:08:56: Das könnte ganz witzig werden weil dann nicht alles immer so leicht über die Lippen geht Aber ist dann doch einigermaßen unterhaltsam wenn dort mal andere Formulierung Gebaut werden, andere Formulierungen getestet werden.
00:09:07: Ob man denn so ein Sechser-Starterfeld auch als Sextet bezeichnen kann oder ob es dann eher eine Horde Schwimmerinnen und Schwimmer oder vielleicht doch eher ein Rudel oder ein Schwarm ist der sich da durchs Becken bewegt Auf jeden Fall in die Verlosung aufgenommen oder den aktiven Sprachwortschatz aufgenommen wurde.
00:09:25: Die Formulierung auf der Mann Fünf repräsentiert den Hamburger SC LALALA.
00:09:31: Das wird sich mit Sicherheit noch mal irgendwo wieder finden in den kommenden Wochen und Monaten, vielleicht schon bei der deutschen Kurzbahnmeisterschaft.
00:09:39: Dann war ich in Schleswig-Holstein auch unterwegs und durfte dort bei der Trainertagung den Moderator geben – bei der Podiumsdiskussion und bei den anschließenden Gruppenarbeiten das Ganze so anleiten Und habe bei dieser Geschichte unfassbar viel gelernt über die Basisarbeit im Verein.
00:09:58: Je mehr man sich so davon weg bewegt und eigentlich nur in die Spitze guckt, und viel gucken wir ja immer nach oben hier in der kleinen aber feinen Sendung... ...umso mehr verliert man da tatsächlich die Bodenhaftung!
00:10:08: Das ist jetzt keine wahnsinnig neue Erkenntnis, aber das dann so brutal hier und da noch mal vor Augen geführt zu bekommen ist schon nochmal was anderes denn mit so ganz Trivialen, einfachen Vereinsprobleme sich nochmal auseinanderzusetzen und welche Barrieren und Hürden man dort eigentlich hat.
00:10:25: Ja angefangen von wir finden keine Trainer weil woanders können sie mehr Geld verdienen und wir können die Vereinsbeiträge nicht noch mehr erhöhen.
00:10:35: über andere Sachen, ja gut wenn Person AB geht dann geht eigentlich auch das ganze Wissen weg.
00:10:40: und das große Thema war eigentlich Nachwuchskonzeption im Verein.
00:10:44: Wer hat denn überhaupt eine?
00:10:45: Wie sieht die aus?
00:10:46: wie gibt ihr die weiter?
00:10:47: Wie achtet ihr auf die Einhaltung der Kriterien, der Lernenhalte die vermittelt werden sollen usw.
00:10:53: und sofort merkt man dann schon relativ schnell dass so strukturell echt noch viel zu tun ist.
00:10:59: also da es viel zu holen und das liegt aber häufig auch daran dass die ganze Personalstruktur bestenfalls semi-professionell ist.
00:11:08: Und da ist echt viel, also jede Menge Potenzial was noch gehoben werden kann und was dort noch geweckt werden kann.
00:11:17: das war wirklich sehr sehr interessante in den direkten Austausch zu gehen ins Eins gegen Eins zu Eins haben und dort mit den Gruppen, mit den Trainerinnen und Trainern zu sprechen.
00:11:28: Ja und dann gab's noch zuletzt in den vergangenen Wochen die DSTV-Tagung.
00:11:31: Dem einen oder anderen bin ich dort über den Weg gelaufen, war immer sehr schön ein kleines Plöschchen zu halten und ein bisschen Spaß und eine gute Zeit zu haben durch die Lüneburger Heide zu joggen am Sonntagmorgen an den nebigen Feldern vorbei und sich die Waden schmutzig zu machen weil es natürlich der Morgen war wo sie ein bisschen genieselt und getaut hat.
00:11:49: aber das wars wert allemal und auch schön dort einfach mal Besucher zu sein einfach viel interessante Begegnungen zu haben, bis hin zum äh... ...fünfundachtzigjährigen oder noch älteren Herrn in der uns Sonntagmorgen den Weg versperrte.
00:12:04: In der Tür zum Seminarraum und während wir warteten auf die letzte Frühstücksbegleitung Uns erzählte, dass er damals als Kriegsgeneration ja gar nichts hatte und er das irgendwie sein gar nicht verstehen könnte.
00:12:17: Warum das heute für die Kinder alles so gepudert sein muss?
00:12:20: Und warum die Leerschweinbecken geheizt werden müssen und am besten noch ein bisschen Vanillearoma rein ins Becken damit die Kids sich auch wirklich wohl fühlen.
00:12:29: Das war schon harter Tobak dieses Jahr.
00:12:31: früher war...
00:12:33: Ja,
00:12:34: früher war es hart und wir haben's auch überlebt.
00:12:37: Zudem wie machen wir das eigentlich heute?
00:12:38: Und was für eine verweichlichte Generation ist das eigentlich?
00:12:42: War ein schwieriger Diskussionsansatz.
00:12:45: Sagen wir mal so!
00:12:47: Naja und so haben sich die letzten fünf Wochen glaube ich, die wir jetzt Pause hatten eigentlich ganz gut gefüllt und gar nicht so leer angefühlt und so ja doch erholsam.
00:12:58: aber es war nicht keineswegs schwimmfrei was hier so alles passiert ist.
00:13:03: Und dennoch habe ich dafür gesorgt, dass ich ein bisschen mal Päuschen hatte.
00:13:07: So aus dem täglichen stündlichen Nachrichtenstrom, Nachrichtenfeeder was so die News angeht, Was so die Wettbewerber angeht und so weiter.
00:13:17: und sofort war Die letzte Woche viel davon geprägt sich doch nochmal rein zu grind'n in das was alles passiert ist Wer wohin gewechselt ist?
00:13:27: Das Ergebnis dessen hören wir jetzt in den News der vergangenen Woche.
00:13:32: Ihr kennt das fast schon traditionell in den ersten News und den zweiten vielleicht nächste Woche.
00:13:37: Reden wir über Wechsel, was hat sich so getan?
00:13:40: Wo können wir etwas erwarten?
00:13:41: Wo entwickelten sich verschiedene Dinge im Becken am Beckenrand?
00:13:46: Welche Sportlerinnen und Sporter tragen jetzt ein neues T-Shirt oder eine andere Badekappe?
00:13:49: Welcher Trainerin oder Trainer geben jetzt ihre Kommandoes an einer neuen Stadt, einem neuen Schwimmbäckchen, einen neuen Fliesenwand?
00:13:57: Und da bleiben wir erstmal hier in Hamburg oben an der Alster, denn zum ersten Mal seit etlichen Eonen hat Hamburg geglaublich mehr zu als Abgänge zu verzeichnen.
00:14:06: Zumindest ist mir auf der Abgangsseite gar nicht so viel bekannt aber die Zugänge sind durchaus namhaft und hören dort oft die Namen Björn Kammann Das wussten wir das.
00:14:16: Bjorn hier wieder Fußfast in Hamburg an der alster zusammen mit Julia Muzinski.
00:14:23: Oh Gott, kurzer er den Namen stolpert!
00:14:26: Kleine kleine Wohnung geholt und jetzt geht hier das Leben wieder weiter nach einigen Jahren drüben in den Staaten in Tennessee.
00:14:33: Aber Björn bekommt die Gesellschaft von Julia Görig, die auch aus dem USA jetzt wieder zurück war und beim Sprintcup das erste Mal auf dem Startblock stand und Per Müller hatte den Weg aus Brasilien zurück nach Deutschland angetreten slash antretende Müsse Und jetzt auch in Hamburg eine neue schwimm-sportliche Heimat gefunden, sodass die Hamburger Spitzengruppe rund um ihren Chefcoach Jonas Holzwart jetzt drei namhafte Verstärkungen hat und sicherlich das ein oder andere Mal vorne in den Ergebnislisten zu finden sein wird.
00:15:04: Ja, das sollte der Anspruch sein, denke ich mal wenn man hier so die Infrastruktur und Bedingungen in Hamburg gekennt.
00:15:10: Ebenfalls einen Wechsel gab es in Wuppertal und zwar einen Abgang.
00:15:15: Larus Thiel hatte seine Sachen gepackt nach reiflicher Überlegung, das war ja vor dem Sommer schon am Nachdenken wie das da jetzt weitergeht in Wupertal dort je nachdem welcher Coach jetzt kommt und wieder so die Zukunftsperspektive aussieht ob die Zukunft im Wupper Tal liegt oder vielleicht an einem anderen Stützpunkt.
00:15:35: und Larus hat sich Für den Wechsel nach Essen entschieden und das ist nicht nur für die Wuppertale ein harter Schlag, sondern auch für die Swimlords, die da jetzt ein wenig auf Content-Diäte gesetzt sind.
00:15:48: Aber gucken wir doch stattdessen nochmal was Larus jetzt hier in Essen macht, wenn man in den nächsten Monaten sicherlich sehen bei Nicole Andrusch hat in der Gruppe.
00:15:56: In Wuppertal gibt es nämlich einen neuen Coach, der Richtung Sommer vorgestellt worden ist und der hört auf dem Namen Ham Rosenga kommt aus den Niederlanden und löstet das Trainer-Duo der vergangenen Jahre Henning Lambertz und Mitya Zastro ab.
00:16:10: Und Ham Rosengar war selber mal Schwimmer gewesen ehemaliger Rücken- und Lagenschwimmer ... und ist aber seit, seit... ... zwei Tausend neun am Beckenrand als Trainer unterwegs.
00:16:20: Und hat sich in den Niederlanden in der KCAT-NB nach oben gearbeitet bis hin zum Jahr zwanzig Zwanzig wo er dann in Haag das Trainingzentrum des Nachwuchsleistungszentrum mit übernommen hat und konzeptionell geleitet hat mit einem Trainingskollegen, mit einem Trainerkollegem und äußerte sich damals auch darüber dass ja vor allen Dingen die Zusammenarbeit mit vielen Vereinen ganz spannend findet.
00:16:43: und da ist man dann Beim SV Bayern, Wuppertal sicherlich gerade in NRW auch gut aufgehoben hat.
00:16:50: Selber ein Schwimmklub gegründet das sind die Blue Marlins.
00:16:53: Hat dort auch mindestens einen Sportler mit rübergebracht nach Wuppertaal jetzt in die Trainingsgruppe und gefragt nach seiner Philosophie.
00:17:00: kann man glaube ich sein Zitat von seiner LinkedIn Seite heranziehen wo es dann heißt der When you set the bar high The winners will love it and the losers will leave either way You win.
00:17:12: Auf Deutsch gesagt also, ey wenn du die Erwartungshaltung hoch setzt und das was du von den Sportlern und Sportlerinnen verlangst sehr ambitioniert formulierst dann werden dass die Siegatypen gerne annehmen und sich damit messen und dem stellen.
00:17:28: Und diejenigen die vielleicht zu den letzten Biss vermissen lassen, die werden gehen!
00:17:33: Und auf die eine oder andere Art gewinnst Du.
00:17:35: dabei glaube ich wissen wir dann relativ gut was da jetzt im portal abgeht, harte arbeit und sicherlich auch konzeptionell ein etwas anderer ansatz als ihn Henning Lambert gefahren hat.
00:17:49: Merkte man jetzt auch relativ schnell, denn eine Louisa Maria Herrmann war bei den Swim Opera Classics direkt mit dreimal Bestzeit unterwegs im Portaler.
00:17:57: Fünfundzwanzig Meter Becken, fünfzighundert Freistil-Fünfzig-Delfin neue Bestzeiten für sie.
00:18:02: und auch Jandu Garredo sprach im Anschluss von großer Motivationen für die kommenden Dinge und war auch schon ziemlich schnell unterwegs, auch wenn es noch nicht ganz für Bestzeite gereicht hat.
00:18:11: aber das in Ende September.
00:18:13: nach relativ kurzer Trainingszeit erst spricht er schon mal ziemlich für sich Bleiben wir im Ruhrgebiet und begrüßen eine neue Sportlerin in Bochum, nämlich Jette Lenz ist aus Heidelberg getrainigstechnisch weggegangen.
00:18:28: Und darf sich jetzt tatsächlich dem Team in Bochem angeschlossen.
00:18:32: Ebenfalls aus Heidlberger weggegangen ist Tobias van Agelinde der jetzt bei den Swim Opera Classics für den PSV Eindhoven auf dem Startblock stand.
00:18:41: Jetzt vermutlich dann ein Trainingskamerad geworden von Joscha Saljo so dass beide in Eindhofen ihre Bahnen ziehen.
00:18:48: Super Evil Talf ist dem Ruf aus Potsdam gefolgt, hat vielleicht mal so nach links und rechts geguckt wie viele gute Brustschwimmer, leistungsfähige Brust-Schwimmer.
00:18:56: Vielleicht wenn man gemein ist und sagt wie viele leistungssfähige Athletinnen und Athleten sind im Hauptgrad noch in Stuttgart dort unterwegs bei Farshit Shami dann war der Blick relativ schnell zu Ende.
00:19:09: Und was liegt da näher als für den Brustspezialisten?
00:19:11: Für den EM-Dibutanten außer Paris Der er dort mit Bestzeit überzeugt konnte als den Weg nach Potsdam anzugehen.
00:19:18: und so wächst die Potsdama Brustschwimmgruppe um einen weiteren Athleten.
00:19:23: Und damit können wir glaube ich auch wirklich endgültig festhalten, dass die Portsdamer ihren Schwerpunkt gefunden haben.
00:19:30: Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt der SC Chemnitz hat bekanntermaßen zwei hochkarätige Sportlerinnen verloren.
00:19:36: Jara Feriefstahl ist jetzt in Berlin In der kleinen, aber feinen Trainingsgruppe von Lasse Frank unterwegs hatte auch am Wochenende beim ISC ihren ersten Wettkampf-Einsatz.
00:19:47: Und die Berliner dort erst mal eher auf Nebenstrecken unterwegs, so Spam-Jara.
00:19:51: Die hundert Meter Freistil.
00:19:52: Ich glaube auch die fünfzehn Meter Freisil gewann die dort sogar und dadurch das Angelina Köhler nicht am Start war sind uns Hundert Meter Brust von Angie entgangen was ich ein bisschen schade finde.
00:20:03: Liese Seidel ihrerseits in Chemnitz nicht mehr zu Hause sondern bekanntermaßen nach Magdeburg gewechselt.
00:20:09: Dort in die Trainingsgruppe von Bern Bergkern ist da aber auch nicht der einzige Neuzugang denn es gab noch eine Schockermeldung in diesem Sommer.
00:20:18: Und die kommt aus Berlin und hat mit Magdeburg zu tun!
00:20:22: Der deutsche Jahrgangsrekord halte über die zweihundert, vierhundert Meter Freistil aus der vergangenen Saison – der JEM-Debütant aus dem Jahrgang, bei den Männern Nils Nolde hat sich dazu entschieden, die Zelte in Berlin abzubrechen und nach Magdebruck zu wechseln.
00:20:42: Wenn man so zwischen den Zeilen liest, so richtig happy wirkte man in Berlin nicht über diese Entscheidung.
00:20:47: Man akzeptiert natürlich den Wunsch des Sportlers aber äußerte schon ein bisschen seinen Bedauern und hatte da wohl das eine oder andere durchaus noch im Petto womit die nächsten Leistungsschritte erst mal noch in Berlin hätten gemacht werden können, gemacht werden sollen.
00:21:03: Und die Frage ist natürlich, mit siebzehn Jahren jetzt dort nach Magdeburg zu wechseln und wiederzuhören war auch direkt in die Trainingsgruppe von Bernd Berghan an der Stelle von Nils.
00:21:14: Ist ein sehr äußerst mutiger Schritt denn da ist doch noch ein bisschen Lücke zu den Top-Athleten auf der männlichen Seite?
00:21:25: sicherlich mit Linda Roth eine ganz fähige Leistungsstarke, leistungsgleiche Trainingspartnerin unter anderem dort mit vor Ort.
00:21:33: Aber ja wirklich bin ich gespannt wie das Ganze so ausgeht?
00:21:37: Der Druck wächst natürlich!
00:21:38: Dort jetzt in Magdeburg ist irgendwann muss mal ein Athlet eigentlich dabei sein der nicht den ganz großen Sprung nach ganz oben schafft und dort oben ankommt.
00:21:50: Hoffen wir mal nicht, dass Nils das ist.
00:21:52: Und wie zu hören war hat man ihm den Standort dort in Magdeburg wohl auch etwas schmackhaft gemacht so dass am Ende dieser Wechsel dort steht.
00:22:02: Berlin hat einen weiteren Abgang zu verkraften nämlich Antonia Schaal hat auch die deutsche Bundeshauptstadt verlassen und zieht zukünftig in Dresden in der sächsischen Landeshauptstadt ihre Bahnen dort ins Schwimmkomplex am Freiberger Platz.
00:22:17: Und nachdem das alles so einzelne kleine Wechsel waren, gibt es noch einen regelrechten Gruppenwechsel.
00:22:22: Wo die beim DSV gibt es glaube ich immer noch ein Mengenrabatt wenn viele Sportler gleichzeitig den Verein wechseln und da wird man in Karlsruhe möglicherweise gebraucht.
00:22:31: davon gemacht haben denn Die SSG-Pfortzyme die in Summe ja nur noch seit dem Jahr zwei tausend siebzehn, weil ich das richtig im Kopf habe aus dem Mitgliedsverein des SSC-Pfortzymes bestand hat die leistungssportlichen Zelte soweit erst einmal zusammengeklappt.
00:22:48: Und das Team aus Pforzheim ist jetzt geschlossen schwimmsportlich nach Karlsruhe gewechselt, die Kooperation dort in den vergangenen Jahren auch schon wahnsinnig eng gewesen.
00:22:59: der ehemalige Pforzeimer Head Coach David Schrambach Ramirez.
00:23:02: Leitet ihr ja die Schwimmschule in Karls Ruhe?
00:23:04: Ist jetzt seit gut einem Jahr ne?
00:23:06: Seit Januar also seit nem dreivierteljahr seit neun Monaten Cheftrainer dort in Karl's Ruhe.
00:23:10: Ich glaube, ich kann sie auch sehen lassen was er dort ins Becken gebracht hat.
00:23:15: An der Folgen schon an Zicklungen gemacht hat.
00:23:18: und so kommen jetzt Sportlerinnen und Sportler aus Forzheim auch rüber nach Karlsruhe und starten zukünftig unter der Flagge der SKR Karls Ruhe.
00:23:26: und da kann man glaube ich schon davon sprechen und mal fragen ob denn dort eine neue Schwimmhochburg im Süden entstanden ist.
00:23:35: Zumindest waren sie am vergangenen Wochenende in Konstanz unterwegs, unter anderem auch mit Leo Leverkus im Aufgebot der dort mit seinem Heimatverein im Wettkampfbecken unterwegs war und mal direkt mit Bestzeiten überzeugend konnte über die Zweihundertmeter Freistil.
00:23:48: In Eins Fünfzig auf Platz sechs der deutschen besten Liste.
00:23:51: Schwammemund über die Vierhundertfreisilien dreizweilen.
00:23:53: Fünftig auf Platz zwei der deutschen besten Liste.
00:23:57: dieses Jahr auf der Kurzbahn Hat noch nicht viel zu sagen.
00:24:01: Soviel Kurzmann-Wettkämpfe gab es nicht, aber die Zeiten sind nichtsdestotrotz sehr beachtlich.
00:24:08: Und wenn wir bei Abgängen sind und häufig können wir uns ja doch darüber freuen dass Sportlerinnen oder Sportler weiterhin in deutschen Wettkampfbecken unterwegs sind Können wir mindestens drei Athleten bei ihrer Abschiedstour zugucken, nämlich Meteor-Bauer.
00:24:22: Malte Gräfe und Noelle.
00:24:24: Bengtler haben allesamt in den letzten Monaten verkündet.
00:24:27: Dass sie in den kommenden Jahren in die USA ans College wechseln werden, haben sich dort committed!
00:24:33: Malte ab Sommer siebenundzwanzig und Mietjern und Noel ab achtundzwantzig also nach den olympischen Spielen in LA, die sicherlich irgendwo oben auf dem... Wie heißt das?
00:24:44: Moot Board ist es nicht?
00:24:45: Future board?
00:24:47: Ich hab keine Ahnung, gibt auch irgendwas Visionboard, Visionboard ist der richtige Name.
00:24:51: Auf dem Visionboard stehen dort die Olympischen Spiele in LA und da muss man dann auch mal zurecht sagen, der DSV schafft es einfach nicht, die hochklassigen Talente durch attraktive Angebote in Deutschland zu halten.
00:25:08: Naja und so kommen...schauen wir jetzt nochmal ganz gebannt Mithia Malte und Noel beim Schwimmen zu für ein bzw zwei Jahre Wie jeden Sommer also reichlich Bewegung drin.
00:25:21: In den Umzugskartons, in den Umzugsunternehmen... ...in den Schwimmbäckentrainingsgruppen der Republik aber ist auf jeden Fall eine ganze Ecke ruhiger als das noch im vergangenen Jahr war.
00:25:32: Schauen wir mal was so die laufende Saison noch bringen wird und wer da in den nächsten Wochen nochmal aufploppt und ums Eck luschert!
00:25:40: Damit zu den Wettkampf-Highlights der vergangenen Woche.
00:25:44: Ganz soweit gehen wir nämlich nicht zurück, denn wir bleiben in den USA bei der College Swimming League.
00:25:49: Dort haben die ersten beiden Matches stattgefunden und die College Swimming League ja unfassbar nah angelehnt an die International Swimming Leak, die vor vielen, vielen Jahren mal stattgefundet hat und inzwischen ein feuchter Traum verblassener Erinnerungen ist als sich die Weltelite des Schwimmsports im twenty-fünf Meter Becken wirklich mal ordentlich das Wasser um die Ohren geschwommen hat.
00:26:13: In diese Kerbe möchte die CSL gerne auch einstauchen, die College Swimming League und hat jetzt ihren Startschuss abgegeben am vergangenen Donnerstag und Freitag.
00:26:22: Und im Match eins waren gleich drei Deutsche vertreten Fritz Dietz für die University of Louisville Ole-Marz Eidarm Schwamm für the University of Michigan.
00:26:32: Schnell durchs Becken schwammen die Davyenteilstrecken in der Lagenstaffel und belegte oder erreichte die beste deutsche Platzierung nämlich mit Platz drei über die einhundert Meter Freistil.
00:26:42: und eigentlich auch beeindruckend, dass Ole Eidam in dieser Lagenstaffel wo er David schwamm ging insgesamt über vier Runden.
00:26:48: Das schieden immer die letzten zwei Staffeln Schienen aus.
00:26:51: also eine ersten runde waren logischerweise acht Teams am Start dann noch sechs dann vier und in der letzten Runde noch zwei.
00:26:58: Auch dort war Ole dann noch vertreten wurde von der ersten bis zur dritten Runde immer schneller hat also ziemlich eindrucksvoll unterstrichen, dass er mit reichlich Energie aus dieser Sommerpause, die sehr kurz war gekommen ist.
00:27:11: Und der Dritte im Bunde war Cornelius Jane, der unter anderem gegen Fritz Dietz das hundert Meter Rücken-Duell geschwommen ist, dass sie er siegreich bewältigen konnte – zumindest im innerdeutschen Duell international gegen die anderen Colleges lief es gar nicht so ganz rund für ihn und da blieb ja vielleicht auch ein wenig hinter den Erwartungen zurück, denen die Moderatoren in ihn gesetzt hatten, da hatten die Kommentatoren Aber wie er das Ganze jetzt so erlebt hat, dort als ja als als Erster dieses Event zu erleben.
00:27:42: Das wird dir jetzt im folgenden Interview.
00:27:46: Cornelius Jahn ist mir zugeschaltet aus Columbus.
00:27:49: Hallo Cornelios!
00:27:50: Hallo
00:27:52: Wir haben uns zusammengefunden weil du einer der deutschen Teilnehmer einer der beiden drei deutschen Teilnehmer.
00:27:58: Das ersten College Swimming League Matches warst für die Ohio State University zusammen mit Ole Eidam, der war für Michigan am Start und Fritz Dietz war da hört jetzt mein ich glaube
00:28:11: Louisville
00:28:11: ja genau war für Louisville im Wasser unterwegs und ich dachte mir Mensch wenn wir schon jemanden direkt vor Ort haben lass uns doch mal zusammensetzen und ein bisschen darüber plaudern.
00:28:22: Doch bevor wir damit losstarten, noch mal ein klotser Rückblick.
00:28:26: Du warst ja auch in Paris bei den Europameisterschaften super erfolgreich gewesen?
00:28:30: Wie war denn die Sommerpause für dich im Anschluss daran?
00:28:33: Ich habe danach erstmal zwei Wochen zu Hause in Deutschland mit meinen Eltern verbracht, paar Tagsausflüge gemacht und einfach die Zeit zuhause noch genossen weil ich sonst über das Jahr nicht die Möglichkeit hatte wirklich zu Hause zu sein oder einfach Pause zu machen.
00:28:49: Wie sieht so ein Heimaturlaub aus?
00:28:51: Freunde treffen, alte Freunde oder von Mutti Papa bekochen lassen und verwöhnen lassen.
00:28:56: Natürlich von meiner Mutter bekochten lassen was mich sehr gefreut hat.
00:28:59: das Essen schmeckt einfach am besten Und da nicht mehr so viele Leute aus meiner Kindheit zu Hause wohnen habe ich tatsächlich nicht so viel unternommen hier und da immer mit jemandem getroffen und bisschen geplaudert was bei denen im Leben abgeht und es war auch ganz schön.
00:29:19: Wo sind denn die Bronzemedaillen, die du mit aus Paris gebracht hast?
00:29:23: Die habe ich zu Hause gelassen bei meinen Eltern.
00:29:26: Und wo hängen sie dort jetzt?
00:29:28: Die hängt da im Wohnzimmer aktuell.
00:29:30: Sehr schön!
00:29:31: Als Erinnerungen an deine Eltern, die ja sicherlich einen wesentlichen Teil dazu beigetragen haben dass es soweit gehen konnte... Wie lang war denn die Pause?
00:29:39: Ich meine am achzehnten Juni waren die EM zu Ende und jetzt so knapp ein Monat später schon wieder im Wettkampfbecken unterwegs sondern in den USA.
00:29:48: Ja wie war so derzeit dran?
00:29:50: Genau, ich habe zwei Wochen Pause gemacht.
00:29:52: Da hab' ich dann auch um fährt zu sein wirklich gar nichts richtig sportlich gemacht außer hier und da mal eine Runde Rad zu fahren.
00:29:58: aber das ist ja jetzt nicht wirklich was im Vergleich zu schwimmen.
00:30:02: Und jetzt ist halt die dritte Woche wieder am Wasser.
00:30:06: Wir legen hier in Fokus sehr aufs Krafttraining im ersten Teil der Saison.
00:30:11: Was bedeutet wir?
00:30:13: Schwimmen fünfmal die Woche davon sind Zwei Einheiten, anderthalb Stunden und drei Einheiten zwei Stunden.
00:30:20: Und wir gehen viermal die Woche in Kraftraum.
00:30:23: Oha!
00:30:24: Was macht ihr so im Kraftraum?
00:30:25: Schwerpunktmäßig?
00:30:27: Einmal Oberkörper einmal Unterkörper dann haben wir einen Kraftzirkel wo es halt wirklich darum geht... Ich glaube wir haben sechs Minuten angefangen sind wir hoch auf acht Minuten.
00:30:40: da arbeitet man an verschiedenen Stationen und jede Station steht immer aus drei verschiedenen Übungen Und dann versuchst du die halt nicht in sechs Minuten, viermal durchzumachen jede Station und Gewichte dabei einfach zu bewegen.
00:30:55: Ja!
00:30:57: Wie hat sich das jetzt angefühlt?
00:30:59: Also ich nehme an es war das erste Mal wieder im Wettkampfbecken am vergangenen Donnerstag.
00:31:05: Wie war das Gefühl?
00:31:08: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war wirklich nervös vor meinem ersten Rennen weil ich nicht wirklich wusste was ich erwarten kann von der gesamten Geschichte.
00:31:15: Und da die zwei drücken ja auch die erste Strecke waren, durfte ich direkt vorlegen und dem Team zeigen.
00:31:23: So geht es jetzt ab!
00:31:26: Ich bin ganz ehrlich, ich habe nicht erwartet das Bestzeiten zu schwimmen oder super vorne mit dabei zu sein weil sie eben erst mal in der dritte Woche wieder am Wasser ist und wie gesagt unsere Trainingsphilosophie zum Beginn der Saison einfach besonders ist und was anderes ist als die meisten Teams machen.
00:31:45: Was ich am Ende auch im Gesamtergebnis wiedergespielt hat, dass andere Teams vielleicht schon länger wieder in Wasser sind oder mehr schwimmen und einfach mehr im Training sind.
00:31:55: Dass sie einfach anders abliefern konnten aber nicht so.
00:31:58: das zu trotz haben wir als Team super Rennen gezeigt eine super Atmosphäre da gehabt und einfach Spaß gehabt.
00:32:06: Das wollte ich gerade fragen.
00:32:07: wie war denn die Anticipationen im team?
00:32:09: War das so eine generelle Nervosität?
00:32:11: weil es ist ja ein Völlig neues Format mit den vier Mannschaften gegeneinander.
00:32:15: Auf College-Level gestern natürlich stark angelehnt an die International Swimming League, aber das jetzt so für euch noch mal zu erleben, dass ihr da nur Witzen seid in diesem Format?
00:32:26: Ich glaube wir waren einfach alle froh dabei zu sein, ein Teil von der CSL zu sein und auch ein bisschen Vorreiter im ersten Match zu sein.
00:32:37: Natürlich läuft nicht alles glatt weil es wurde vorher noch nie so gemacht.
00:32:42: Jetzt auch vom ersten, zweiten Tag hat man schon gesehen dass Sachen sich etwas verändert oder angepasst wurden weil eben auch die Veranstalter sozusagen noch Sachen dazulehren.
00:32:54: Es würden sicher auch in den nächsten Wochen wieder besser und besser laufen.
00:32:58: aber wir sind halt hingefahren um Spaß zu haben um einfach Wettkampf zu schwimmen uns nicht unbedingt mit den Teams zu messen oder speziell um Zeiten zu kämpfen sondern dann Wenn du siehst, du bist in einem knappen Reil mit nem enerrischen Schimmer.
00:33:15: Dass du dann eben dir das Ziel setzt okay ich werde schneller als der sein den im ziel dann noch abzuziehen oder halt diese kleinen Sachen weil wir einfach auch nicht so lange jetzt im training sind und es geht einfach darum Spaß zu haben.
00:33:29: und rennt so schön.
00:33:32: Worauf fokussierst du dich da?
00:33:34: Ich meine super kurze.
00:33:35: also ich stelle mir das mental auch anstrengend vor so nach zwei wochen pausen wieder ins training einzusteigen kurzer Break und dann direkt wieder in den Wettkampf mit dem Hochgefühl, das man vielleicht vom Ende der letzten Saison noch hat.
00:33:47: Was waren so deine Ziele?
00:33:48: Wie gehst du da herangegangen?
00:33:50: Ich muss ganz ehrlich sagen ins erste Rennen also die zweite Rückung bin ich reingegangen habe mir natürlich angeguckt okay wer stimmt jetzt von den anderen Teams zu zweit drücken.
00:33:58: Ich hab mir selber gesagt oder natürlich bin ich mit dem Gedanken reingengangen ok ich kann die zwei Drücken hier gewinnen und schon mal einen guten Ton fürs Team setzen.
00:34:06: am ende bin ich vierter geworden habe halt einfach die anderen unterschätzt und nicht erwartet, dass sie so stark schon sind.
00:34:13: Ich bin mit meiner Zeit super happy für drei Wochen Training.
00:34:18: Kann ich mich auf jeden Fall nicht beschweren?
00:34:20: Und ich weiß das besonders nach den Ergebnissen im Sommer, dass ich super viel Momentum habe und auch auf jeden fall weiß wie gut mir das Training hier tut und was am Ende bei rauskommen kann.
00:34:33: Wie war das so von den Coaches die Bewertung gelegt?
00:34:35: Ist es mehr ein Überprüfungswettkampf, also im Sinne von hey da sind die Stellschrauben.
00:34:40: Da gehen wir jetzt demnächst noch hin weil es gibt ja noch ein zweites Match demnächsten.
00:34:43: Genau, wir sind nächsten Freitag schon wieder dran in Kalifornien wird auf jeden Fall spannend.
00:34:50: Die Coaches sind auf jeden fall auch mit der ähnlichen Einstellung reingegangen.
00:34:54: Also Zeiten waren egal.
00:34:56: Es ging einfach darauf darum wie das Team auftritt dass wir halt als gemeinsames Team auftreten.
00:35:03: Es kommt ja sonst auch im College gar nicht vor, dass das Männer- und Frauenteam zusammengewertet wird aber hier war es eben der Fall.
00:35:10: Sonst ist halt immer separate Wertungen.
00:35:14: Das heißt, das ist auch was komplett Neues fürs College Swim Und es ging einfach darum, dass wir füreinander da sind, dass immer Leute in der Boxen anfeuern und dass wir Spaß haben und einfach das Beste aus uns rausfohlen, was halt möglich ist.
00:35:31: Kalifornien als nächstes Match, jetzt war es ja in der Nähe von Chicago glaube ich wenn ich mich richtig verorte.
00:35:39: Wie viel Reisezeit steckt da drin für euch?
00:35:43: Es nimmt natürlich dann schon drei Tage jetzt raus wenn wir nächste Woche nach Kalifornie fliegen weil Der Wettkampf ist am Freitag.
00:35:50: das heißt wir fliegen am Donnerstag los sind verpassender an Uni freitag haben wir kein also verpassen wir auch uni.
00:35:56: das müssen wir denn auch alles natürlich unterwegs nachholen.
00:35:59: Dann werden wir verstanden habe, Samstag früh dort trainieren und dann kommen wir samstags eben erst abends wieder hier an.
00:36:07: Das heißt da ist dann auch die halbe Woche Reise.
00:36:11: Macht dir das Spaß oder ist es eher ein nerviger Faktor?
00:36:14: Es macht schon Spaß und ist natürlich auch eine coole Sache mit dem Team hier durch die USA zu reisen und verschiedene Orte kennenzulernen weil sonst hat man ja auch nicht die Zeit hier groß rumzureisen weil eben viel Unies und Training und all diese Sachen die einen hier halten sozusagen Wenn man noch die Möglichkeit hat, für solche Wettkämpfe hin und her zu fliegen oder zu reisen ist schon auch eine coole Sache.
00:36:37: Er sitzt die CSL jetzt vielleicht auch das ein oder andere Dualmeat was ja sonst so strategisch geplant ist im Collegeverlauf?
00:36:45: Bei uns nicht weil wir so früh in der Saison haben wir sonst noch nie Wettkämpfe gemacht.
00:36:49: also das meinte auch unser Head Coach dass seit dem Zeitpunkt wo er hier war er noch nie mit irgendeinem Team so früh schon einen Wettcamp gemacht hat.
00:37:01: Normalerweise ist der erste Wettkampf unser Team interner Wettkämpfe, wir das Team eben zwei Spalten und dann gegeneinander antreten.
00:37:09: Das werden wir glaube ich in zwei oder drei Wochen machen dem WettKampf und das ist normalerweise sozusagen der Wett-Kampf, der denn unsere Wettkompsaison startet.
00:37:18: Das ist jetzt halt ein bisschen verschoben durch die CSL aber ich glaube schadet auf jeden Fall nicht!
00:37:26: Du bist ja außerdem in den Zweihundert Drücken, auch noch die Hunderdrücken und die zweihundert Freistil geschwommen.
00:37:30: Wie sind die denn so gelaufen?
00:37:31: Wie warst du dein Fazit da an der Stelle?
00:37:34: Ich habe auf jeden Fall gemerkt dass ich noch an meine Unterwasserphasen jetzt wieder zum Beginn der Saison arbeiten kann.
00:37:43: Ja also ich bin relativ weit von meinen Bestzeiten noch entfernt gewesen was eigentlich auch zu erwarten war weil mit zweieinhalb Wochen dieser Training ist es auch... ...ich bin einfach froh das ich meine Rennen so schwimmen konnte wie sie geschwomben bin dass ich am Ende dann noch eins, zwei Leute abziehen konnte.
00:38:00: am Finish und besonders bei den Zweihundert Rücken würde ich auch sagen.
00:38:04: Ich hatte gute Unterwasserphasen und ja.
00:38:09: Sind eines der Rennen die da im Programm sind wo du sagst ach da hätte ich eigentlich auch Lust drauf?
00:38:16: Natürlich wenn bei den Männern die Rückenskins gewesen wären wäre ich die geschwommen was natürlich auch eine interessante Erfahrung gewesen wäre so etwas einfach mal mitzumachen und dazu gucken wie weit kann ich kommen Da ich ja von den Zwaner komme, es ist halt schon interessant wie eventuell die Sprinter dann hinten abfallen oder auch nicht.
00:38:37: Das wäre glaube ich ganz cool das mal zu machen.
00:38:39: aber kann man sich ja nicht aussuchen an der Stelle Ja
00:38:45: hier dafür welche Staffel müsst ihr gewinnen?
00:38:47: Dafür die Firma...
00:38:48: Die Firma Fünfzig Graue.
00:38:52: Wie war denn da die Erfahrung von euren Skins?
00:38:54: Teilen?
00:38:54: nehmt denn?
00:38:56: Es tat auf jeden Fall weh.
00:38:59: Das Feedback war, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und einfach auch so ein Rennen eben zu schwimmen.
00:39:04: Weil das ist halt eine einzigartige Chance weil sowas glaube ich in der USA noch nie meines Wissens da noch nie wirklich gemacht wurde.
00:39:13: Und ja also unser Fünfzig Grauler Matthew Klingey ist bis ins Finale also in die letzte Runde gekommen und da meinte er dann auch erst reingesprungen hat sich gesagt okay jetzt holt er den weil Nikita der wir auch Ja, nur fünftig schwimmt.
00:39:29: Ich dachte da kann er den in der letzten Runde abholen und es reingesprungen hat gemerkt oh meine Beine funktionieren gar nicht mehr und das merkt man dann schon ordentlich.
00:39:38: also
00:39:40: ja stimmt ich erinnere mich dass war relativ schnell entschieden zur Wende.
00:39:44: tatsächlich weil das fand ich sehr auffällig tatsächlich dass die stärkeren Sprinter vielleicht am Anfang total sogar eher noch etwas taktiert haben, um sich in der nächste Runde nicht direkt am Anfang abzuschießen.
00:39:57: Ich glaube das wird noch spannend sein zu sehen wie sich das so taktisch entwickelt in der Zukunft.
00:40:04: und wenn du jetzt auf das erste Miet guckst so wie möchtest ein Fazit ziehen und sagen Daumen hoch daum runter Zukunftsperspektive keine Zukunftspperspektive.
00:40:14: wir würde das aussehen.
00:40:16: Ich würde grundsätzlich erstmal einen Daumen hoch geben, ich glaube es ist ein super cooles Konzept.
00:40:21: Es macht super viel Spaß!
00:40:22: Das bringt einfach auch super viel Energie in die Halle weil... ...Es ist immer was los.
00:40:28: also das ist immer ein spannendes Rennen im Becken.
00:40:30: Du selber musst gucken okay ich schwimme jetzt meinen Rennen dann muss ich mich locker schwimmen und da muss ich mir wieder vorbereiten auf mein nächstes Rennen.
00:40:36: Das heißt es ist natürlich auch sehr anstrengend für Athleten die viel schwimmen.
00:40:39: Ich habe das Gefühl dass sich da wirklich eine Stunde anderthalb nur hin und her gelaufen bin vom Einschirm zu meinem Rennen und wieder zurück.
00:40:46: Und es ist auf jeden Fall herausfordernd, man muss sich da mental oft die Challenge drauf vorbereiten.
00:40:54: Grundsätzlich würde ich sagen wäre es glaube ich ne coole Sache wenn's so ein Wettkampf oder so einen Wettkämpfformat etwas später in der Saison geben würde wo einfach mehr schon ne Basis geschaffen wurde anstatt jetzt halt nach drei Wochen... Es ist schwierig da wirklich Voll.
00:41:13: Wie sage ich das?
00:41:15: Leistungsfähig zu sein, würde ich einfach behaupten und ja... Das ist so mein Fazit.
00:41:20: Hat dich da ein bisschen was auch überrascht an Leistung?
00:41:22: Es war in dem englischen Kommentar immer wieder also viel Positives zu hören dass das so sehr überraschend war, dass da am Anfang jetzt schon einige Zeiten so flott waren.
00:41:33: Bin natürlich auch überrrascht, dass einige Leute schon echt schnell schwimmen oder Bestzeiten schwimmen.
00:41:38: Ich kann natürlich nicht sagen wie andere Teams jetzt schon vorbereitet sind seit wann die schon wieder im Wasser sind wie deren Training aussieht.
00:41:45: Da kann ich natürlich nur von meinem Team sprechen, wie es hier aussieht und so wie wir uns geschlagen haben... Wir sind zweitens nicht wirklich bei der Zeit geschwommen aber wir haben super Leistungen gezeigt und waren gut dabei!
00:41:59: Ist das dann auch einfach der Motivationskick tatsächlich?
00:42:02: Dass die Mannschaft dahinter steht, dass die Mannchaftspunkte da sind im Vergleich zu dem Standard Einzel jeder schon für seine Zeit-Wettkampf
00:42:11: Auf jeden Fall.
00:42:12: Also das ist ja grundsätzlich in der Ruhe ist auch schon mal was anderes, da sind ja auch die ganzen Duomis wo es dann wirklich darum geht.
00:42:17: nicht nur darum geht welche Zeitdischung sondern welche Platzierung und dann vielleicht gewinnt das andere Team aber dann könnt ihr zweiter dritter vierter werden und damit trotzdem mehr Punkte sammeln was dann auch einfach etwas ganz anderes als wenn's wirklich immer nur hundertprozentig um die Zeiten geht.
00:42:35: Von daher, es ist eine coole Sache.
00:42:37: Dann die kombinierte Geschichte auch mit dem Frauenteam, dass das zusammengewertet wird macht's natürlich noch mal spannender weil manche Teams haben ein sehr starkes Frauenteamin oder eben andersrum.
00:42:51: bei uns ist es sehr ausgeglichen.
00:42:52: wir sind auf circa auf einem Niveau was natürlich auch sehr cool ist.
00:42:58: ja ist auf jeden Fall spannend.
00:43:00: Wir sehen dann in den nächsten Wochen oder Monaten jetzt für dich aus in der Saison?
00:43:04: Was liegt an?
00:43:06: Nächste Woche geht es dann natürlich nach Kalifornien zum nächsten Match.
00:43:12: Danach wechseln wir in Phase zwei, wo das Training ein bisschen anders aussieht.
00:43:16: Da werden dann mehr Umfänger gemacht und weniger im Kraftraum.
00:43:23: Viele Wettkämpfe habe ich jetzt noch gar nicht so vorausgeguckt was da ansteht.
00:43:27: aber da gibt's uns Sicherheit auch etwas.
00:43:31: Gehst du eher Kraftraumtyp oder eher Schwimmkilometer?
00:43:34: Auf welchem Teil freust Du Dich mehr?
00:43:36: Ich glaube ich freue mich auch.
00:43:37: eine gesunde Kombination aus beiden.
00:43:42: Okay Cornelius, dann wünsche ich dir viel Erfolg und eurem Team viel Erfolg nächste Woche in Kalifornien!
00:43:49: Ich werde zugucken und die Daumen drücken aus der Ferne und dann hoffe ich dass wir uns vielleicht nochmal irgendwann demnächst wieder hören... ...und das es weiter so positiv läuft für dich.
00:43:58: Danke dir für die Zeit!
00:43:59: Ja
00:43:59: vielen Dank!
00:44:00: Und
00:44:03: da sind wir wieder zurück im Swimcast Studio.
00:44:06: genau So lief das dann also bei Cornelius und dem ersten Match in der College Swimming League.
00:44:11: Und wir haben schon ein bisschen angeteasert, Match zwei gab es ein paar Learnings, liefer ein bisschen besser ab, ein bisschen smoother fand ich.
00:44:18: auch hatte ich den Eindruck Und da waren auch wieder viele Deutsche dabei.
00:44:22: Die University of Georgia hatte Lukas Fritzke auf den Startblock gestellt, der über die Zweieinhalb Meter Freizeit auf Platz drei schwammt.
00:44:29: Hatte Sascha Macht dabei, der mit über die hundert und zweihundert Meter Lagen gestartet ist.
00:44:33: Der beide Lukas und Sascha schwammen noch in der viermal fünfzig Meter Freizit-Staffel.
00:44:38: Finn Wendlern durfte zwei Mal Brust schwimmen und nochmal fünfzig Brusten in der Firma Fünfzig Lagenstaffel.
00:44:44: Und der vierte im Bunde aus Georgia, was damit schon fast eine deutliche Enklave ist dort drüben in den Staaten.
00:44:50: Ist ein Hammer, der allerdings leider wegen Rückenproblemen hier in diesem ersten Match für Georgia noch nicht am Start sein konnte!
00:44:58: Dann hat man noch die Universität auf Virginia dabei gehabt, wo eigentlich Nina Jatzi zu erwarten gewesen wäre.
00:45:03: Die aber aus taktischen Gründen vorrangig ausgesetzt hat.
00:45:06: Kurze Sommerpause auch noch wenig Training bisher gehabt so dass das Training in den Vordergrund gestellt worden ist in Virginia und es viel darum ging den Neulingen Jagdbahnerfahrung zu geben und dann den ganz großen Athletinnen und Athleten unter anderem Sarah Curtis oder Claire Curson hier die Präsentationsfläche zu bieten.
00:45:26: Und so waren Nina Jatzi irgendwie in diesem Mittelfeld gefangen, und durfte Zuhause bleiben und dort das Trainingsbecken hoch und runter schwimmen.
00:45:35: Aber es gab einen anderen Deutschen, der für reichlich Schlagzeilen gesorgt hat.
00:45:39: Nämlich Kay.
00:45:41: Liam Winkler für die University of North Carolina für die Bulldogs und Kay hat das Becken wirklich gerockt.
00:45:50: Das kann man nicht anders sagen.
00:45:52: über die fünfzehn Meter Freistil war er nämlich nicht zu schlagen.
00:45:56: Schwamm als Startschwimmer die vier mal Fünfzig Freistils Staffel in Neunzehn Komma Null acht Sekunden als schnellster in die Wand also übergab als Führender auf den zweiten Starter dann, durfte anschließend auch in den Skins Races antreten.
00:46:10: Die ebenfalls die fünfzig Meter Freistil oder fünfzig Jahr Freistyl waren vier Läufe hier insgesamt zu absolvieren.
00:46:17: eher gewinnt alle vier Lläufe damit entsprechend auch die meisten Punkte.
00:46:23: Eines einzelnen Athleten, der hat eine unfassbare Konstanz über die ersten drei Fünfziger.
00:46:30: Der letzte dann zwanzig zehn fällt ein bisschen ab und wer das gesehen hat, der hatte einen unfassbar guten Eindruck bekommen wie Kay sich vorgenommen hat diese fünfzig oder hundert Meter Freischild zu schwimmen.
00:46:43: Unfassbar
00:46:43: viel Druck unter Wasser.
00:46:44: Es hat so Chem-Macky-Voy Züge, super langes Gleitende in die Wand wo ich noch nicht weiß ob das ein Fehler ist oder ob es etwas ist wo er sich gezielt hingearbeitet hat mit den Coaches und generell eine Ästhetik, die selbst in diesem hochklassigen Feld ihresgleichen suchte.
00:47:01: Es stand noch die Hunderdaefin für ihn auf dem Programm dort wurde er Dritter und dann noch der Start an der Firma Fünfzehn Meter Lagenstaffel wo er ne ersten Staffel Rücken schwammt.
00:47:10: In der zweiten dann Kraul und in der dritten Runde auch nochmal Kroll dort wo das Team dann disqualifiziert.
00:47:14: also insgesamt gab es für ihn neun Starts hier an diesem zweiten Matchday und alle davon auf aller höchstem Niveau absolviert.
00:47:23: da lohnt sich ein hingucken und da kann man dann weiß nicht was der DSV gezahlt hat damals an Ablöse, dass K. Winkler für den DSV startet international.
00:47:31: aber es lässt sich festhalten egal wie hoch die Summe war das war mit Sicherheit zu wenig.
00:47:36: Das ist auf jeden Fall ein Future Star den wir dort sehen.
00:47:41: Überrangender Performance für K.Winkler.
00:47:45: Die Virginia hat super starke Frauen, gewinnt auch dieses Match und diesen Freitag geht es weiter mit dem dritten Duell dann unter anderem auch wieder mit Cornelius Jan für die Ohio State University.
00:47:58: Den weiteren Roundup Richtung September machen wir dann nächste Woche.
00:48:01: Wir beschließen die heutige Episode mit der Wissenschaft der Woche!
00:48:09: Ja, und in der Wissenschaft der Woche habe ich mir ein Paper rausgesucht aus dem März diesen Jahres.
00:48:13: März, zwanzig, sechsundzwanzig veröffentlicht im Frontiers and Sport & Living von unter anderem Nadir Farshish und anderen Forschungs-Kolleginnen und Kollegen aus Tunesien.
00:48:26: Und es trägt den wundervollen Titel Effects of Personalized Time Trial Goalsetting on Swimming Performance and Psychological Profiles in Competitive Swimmers.
00:48:36: Worum geht's hier eigentlich?
00:48:39: Die forschenden Behaupten in ihrer Präambel, in ihrer Einleitung, dass die leistung, die schwimmtsportliche Leistungen sich im Wesentlichen aus drei Komponenten zusammensetzen.
00:48:47: Zum einen sagen sie es sind physiologische Komponenten so was wie die VwoII Max an Aerobe-Leistungsfähigkeit, Aerobekapazität
00:48:56: etc.,
00:48:56: alles was man so misst, Laktatelevel, Airo... naja ihr kennt das alles des ganzen Spiels.
00:49:02: Dann gibt es biomechanische Faktoren sowas wie eine Effizienzhebellänge Wasserlage Alles so Dinge, die mehr oder weniger vielleicht im beidesten Umfeld mit Talente beschrieben werden können.
00:49:14: Wenn man das einigermaßen wenig trainieren kann vielleicht.
00:49:17: und dann gibt es als dritte Komponente psychische Faktoren sowas wie Resilienz Stressresilience beim Wettkampf zum Beispiel Oder auch motivationale Faktore So was.
00:49:28: Und Strategien um diese psychologischen Faktoren zu regulieren, sollten eigentlich mit ins Training integriert werden um dann anschließend positive Effekte auf die Wettkampfleistung zu haben.
00:49:41: Denn nur wenn ich Strategien entwickle um eine gewisse Resilienz mir zu erarbeiten um mit Druck und dem Stress im Vorstaatbereich auf den Startblock umzugehen Dann habe ich die Option auf eine Wettkämpfleistung die meinen physiologischen Parametern auch gerecht wird denn verschiedene Zustände des Körpers haben unterschiedliche Wirkungen.
00:50:03: Bin ich nervös oder ängstlich vor dem Start?
00:50:06: Dann führt das nachweise sich zu einer schlechteren Koordination, es beeinträchtigt die hydrodynamische Effizienz.
00:50:12: also sowas wie Wasserlage, Strecklage Es gibt Störungen im Bewegungsrhythmus.
00:50:18: All das wirkt sich jetzt nicht gerade förderlich auf die Leistung aus glaube ich ist relativ einleuchtend.
00:50:23: Wohin gegen positive Gedanken oder positive psychologische Komponenten sowas wie Selbstvertrauen, oder ich strahle emotional ruhe aus.
00:50:32: Ich kann mich konzentrieren, sorgen dafür dass ich im Große und ganz eine verbesserte Rennstrategie habe, das sie mich besser fokussieren kann, dass meine Bewegungsökonomie auch besser wird.
00:50:42: Und all das dann wiederum sorgt dafür dass die Wettkampfleistung besser wird!
00:50:46: Und so ist es eigentlich gar nicht mehr verwunderlich, dass die Psychologische Arbeit inzwischen fester Bestandteil im Trainingsprozess ist Aber zumeist außerhalb des Wassers stattfindet mit Sportpsychologen, nämlich genau das.
00:50:59: Ja dann gucke ich mir an ey... Ich stelle mir die Bewegung mal vor was passiert vor dem Start?
00:51:03: Welche Routinen entwickel ich?
00:51:06: Welcher Ritualern den ich mich festhalten kann?
00:51:09: So gängige Techniken!
00:51:10: Ich kann über Self-Talk kommen dass ich mir selber Mut zu spreche.
00:51:13: Ich arbeite mir eine Erregungsregulation gewisse Zielsetzungen und all das sind natürlich effektive Methoden um meine Emotionen zu regulieren.
00:51:23: Und jetzt schwimmen wir eigentlich deshalb so.
00:51:24: ein schöner Sport, weil wir eine Leistungsbestimmung machen können im Hundertsell-Bereich.
00:51:28: Also auf ganz, ganz kleiner Basis stellen wir fürs Air Boost etwas besser als jemand anders Was dazu führt dass wir auch diese Zeitsetzung Als Ziel, also ich möchte unter einer Minute schwimmen die hundert grau ist.
00:51:43: ein unfassbar starker Hebel für Motivation.
00:51:46: Für einen gewisses Engagement, für eine Mitwirkung im Trainingsprozess und auch für eine emotionale Bereitschaft alles für dieses Ziel zu investieren weil es so toll ist, super messbar Es ist objektiv.
00:51:59: Also ich habe da ganz viele gute Dinge drin die eigentlich ein Ziel auszeichnen Denn leistungsbasierte und messbare Ziele verbessern die Lenkung von Ressourcen von meinen eigenen Ressourcen sorgen dafür, dass ich eine gewisse Selbstwirksamkeit empfinde.
00:52:13: Wenn ich mir vornehme im Training immer drei Kicks nach der Wende zu machen und ich mache immer drei kicks nach der... voll toll super!
00:52:21: Und wirken sich daraufhin auch sehr nachhaltig aus auf den dauerhaften Einsatz, auf meine dauerhaft Trainingsmotivationen.
00:52:29: Das ist total super!
00:52:30: Auf die anderen Seite haben Zeiten aber auch Nachteile.
00:52:35: wenn ich mir eine Zeit als Ziel sitze Dann ist die eben genau messbar.
00:52:40: Und dann kann ich unter diesem Druck unbedingt diese Zeit erreichen zu wollen, da es jetzt eine Trainingszeit, ne Abgangszeit... Ich muss so lange sprinten bis ich die Fünfzig Brust im Training unter thirty-fünf Eins schwimme dafür dass sich mir super viel Druck mache und auch in seine Negativspirale kommen kann wenn ich das nicht erreiche weil es nun mal so ein Messbau gibt es wenig zu verhandeln.
00:53:02: Das ist quasi nicht untersucht.
00:53:05: also Zeiten als Ziele im Training, im Vergleich dazu dass ich dem Sportler oder der Sportlerin sage ey pass auf.
00:53:14: Ich möchte das du heute deinen Bestes gibst und morgen auch wieder und übermorgen auch wieder je nachdem was es ist, sind fürchterlich schlecht untersucht.
00:53:22: Also es ist kaum untersucht, welche Auswirkungen das jetzt hat wenn ich dem Sportler sage hey wir wollen diese Zeit im Training erreichen.
00:53:29: Wir wollen da und dahin kommen.
00:53:32: Zu pass auf schränke dich an Solol du kannst und der Rest kommt von selber.
00:53:35: was macht das eigentlich mit der Psyche des Sportlers?
00:53:40: also hier die Frage wenn ich eine Trainingsintervention mache und zwei Gruppen an Sportlerin oder Sportlern nehme und die eine bekommt eine Zielzeit und die andere Dismantra perform at your best, gib alles was du hast und dann ist schon gut genug.
00:53:54: Was macht das eigentlich mit den Sportlerinnen und Sportlernen?
00:53:57: Genau genommen!
00:53:58: Was macht es mit den sportlerne?
00:53:59: denn die forstern haben sich jetzt hier eine gruppe gesucht, vierundzwanzig aktive schwimmer.
00:54:04: warum sie keine frauen genommen haben steht da nicht.
00:54:06: ich find's schade aber es ist wie es ist.
00:54:09: Warn im Schnitt fünfzehn Jahre alt, einsfünfundsiebzig groß, fünfundsechzig Kilogramm schwer.
00:54:13: Mindestens fünf Jahre als Wettkampfschwimmer unterwegs und befanden sich in den Top-Dreißig der nationalen Bestenliste.
00:54:20: Diese Gruppe wurde in zwei Zwölfergruppen unterteilt in eine Interventionsgruppe und in eine Kontrollgruppe.
00:54:26: die Kontroll-Gruppe Perform at your best gibt alles was du hast.
00:54:28: Die Interventionsgruppe hatte die klare Aufgabe eine Zielzeit zu erreichen.
00:54:34: diese Zielzeit wurde errechnet Einigermaßen komplizierte Formel, aber es waren ambitionierte Ziele.
00:54:40: Kommen wir gleich noch mal drauf was da so berechnet worden ist und diese Zielzeit wurde auch klar und deutlich kommuniziert.
00:54:46: Und dann gab es einen achtwöchigen Trainingsblock sechsmal Wasser zweimal Landtraining pro Woche inklusive zwei Wochen Taper also sechswochen Training zwei wochen Tapern.
00:54:56: und Dann wurde eine vorher nachher Analyse gemacht sprich Es Wurde die hundert Meter Zeit vor der Intervention gestoppt und die Stimmung der Sportler ermittelt via Fragebogen.
00:55:07: Wie auch sonst, wir sind hier weitestens in einer Geisteswissenschaft unterwegs also Frageboggen und Zeitstoppen vorher und hinterher.
00:55:16: Was kam dabei jetzt raus?
00:55:18: Schön für uns.
00:55:19: einfache Auswertung Die hundert Meterzeit hat sich in beiden Gruppen signifikant verbessert Also nicht nur so im Grundrauschen untergegangen sondern deutlich besser geworden.
00:55:29: In der Interventionsgruppe, wo die Zielzeit erreicht werden sollte haben zwölf von zwölfe Sportlern ihre Zeit verbessert und neun davon haben sogar ihre Zielzeit erreichend.
00:55:39: Und jetzt war es der Drop den sie gemacht haben vor der Intervention.
00:55:42: Sparmen Sie fifty vier Prozent sechs sieben Sekunden für die hundert Meter nach der Intervension.
00:55:48: zweiund fünfzig Prozent drei Null Sekunden im Schnitt sind über zwei Sekunden schneller geworden Und als das die Forscher so ausgerechnet haben, am Beispiel fahr ich glaube ich die Zielzeit.
00:55:59: Zweiundfünfzig acht oder sowas, wo ich dachte Holler die Wald fehlen und sind Eins Komma Achtzig in den zwei Kommen Acht Sekunden Eins Kommach Sekunden schneller Als Die Ausgangszeit da ist.
00:56:11: ne Da ist ein ganz schöner Sprung und die Sportler Haben Das Hier Aber Ein Fünfund Siebzig Prozent der Fälle Neun Von Zwölf Geschafft.
00:56:19: Auch die Kontrollgruppe ist schneller geworden von fifty-fünfzig, sechs Sekunden auf dreiundfünfzig, zwei.
00:56:25: Eins, vier Sekunden schneller aber am Ende auch eine Sekunde langsamer als die Interventionsgruppe.
00:56:34: heißt also verbesserten sich um zweikommer fünf Sekunden die Intervention Gruppe mit.
00:56:38: wir wollen dass du diese Zeit erreichst wurde vorkommert drei Prozent schneller.
00:56:43: Aber wie es so ist keine Medizin ohne Nebenwirkungen.
00:56:47: Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer und wir haben jetzt die Leistung angeguckt.
00:56:51: Das war die Gewinnerseite ist jetzt also wenig überraschend.
00:56:53: auf der Verlierers Seite steht ein bisschen die Psyche Denn beide Gruppen erhöhten ihren Score in der Total-Mut-Disturbance.
00:57:02: Dort wurde also geguckt, das war dieser Fragebogen, den dort gemacht wurde... Wie groß waren denn so die Störungen im Stimmungsbild allgemein?
00:57:10: Das Ganze wurde über sechs Subskalen abgebildet, die beinhalten dann die Tension, also die innere Ansprangung Anger Also was wie Wut aufgebracht hat, Confusion.
00:57:22: Wie verwirrt bin ich eigentlich?
00:57:24: Bei meistens Schwimmer sind ja eher sehr verwirrt.
00:57:27: Depression, also wie groß ist meine depressive Symptomatik, Fatigue, wie müde bin ich?
00:57:32: und Wigger, wie hoch ist eigentlich mein Energielevel?
00:57:37: Ja!
00:57:37: Und auf allen Sub-Skalen erzielten die Probanden, die Teilnehmenden dieser Studie höhere Werte im Nachhertest als im Vortest.
00:57:48: Das heißt ihre psychische Gesundheit wurde wenn man das so äußern will, ihre psychische Gesundheit wurde negativ beeinflusst.
00:57:56: Eigentlich jetzt nicht unbedingt das was man will.
00:58:00: und dazu kommt dann noch dass bei der Interventionsgruppe also die die mit Zielzeit gearbeitet haben war die Steigerung dieses Scores signifikant größer als in der Kontrollgruppe.
00:58:12: Das heißt diese Verbesserungen in der Zeit Auf Basis eines Zeitziels kamen mit einem erheblichen Kostenfaktor nämlich, dass es ihnen psychisch gar nicht mehr so dollig ging oder zumindest schlechter als der Kontrollgruppe.
00:58:27: Und das ist ganz wichtig hier einmal festzuhalten und sich vor Augen zu führen, dass dieses zeitbasierte Ziel massiven Einfluss hatte auf die Leistung – die ist nämlich viel besser geworden aber auch das psychische Wohlbefinden!
00:58:39: Das ist nämlich schlechter geworden Und das wird auch literaturtechnisch unterstützt, dass eine größere Steigerung hinsichtlich der Zielzeit der sportlichen Leistungen tatsächlich bei einem Zeitziel eher erreicht wird.
00:58:57: Diese zeitbasierten Ziele fungieren als Motivationskatalysator und sorgen dafür einen gezielteren Einsatz von Ressourcen gibt, dass das Verhalten während des Trainingszyklus optimiert wird.
00:59:06: Also man sorgt sich eher mal darüber geht ein bisschen eher ins Bett Man ist vielleicht etwas gesünder als bei einem ja performat your best weil Naja ich kann auch mein Bestes performen nachdem Ich zwei Pizzen gegessen habe Wird dann wohl nicht so gut sein.
00:59:19: wohin gegen wenn ich weiß er muss dreiundfünfzig Sekunden schwimmen schaffe ich das mit zwei pizzen Im Bauch wohl eher nicht.
00:59:27: hat es also auch Auswirkungen auf dieses verhalten dort?
00:59:31: die Forschungen, die früher durchgeführt wurden, sprechen von einer bis zu dreißig Prozent erhöhten Ängstlichkeit und twenty-fünf Prozent erhöhte Anspannung.
00:59:40: Das ist etwas was auch in dieser Studie hier festgestolpt wurde.
00:59:43: wenn mit Zielzeit gearbeitet wurde Und ein Zeitziel unterstreichen die Forscherinnen ja auch nochmal erhöht Die empfundene Bedrohung der Bewertung und führt zu einem permanentem Vergleiche und das ist ja selten gut.
00:59:56: Wenn wir uns permanent mit unserer Umwelt vergleichen geht das häufig in keine gasodolle Richtung für die psychische Gesundheit.
01:00:03: Also da muss man dann hingucken als Coach und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.
01:00:10: Die Vorstand sagen jetzt hier auch, dass die gesteigerte negative emotionale Komponente weit über das hinausgeht was die Sportler an Energiesteigerungen mitgenommen haben denn die NS Energy Level ist durchaus gestiegen Aber die negative emotionale Komponente ist in weitaus größere Maße gestiegen.
01:00:29: Heißt also, wir als Coaches müssen dann darauf achten was das so macht und müssen dann auch hingehen okay vielleicht machen wir eine Kombination aus Zielsetzung mit gleichzeitig prozessorientierter Entwicklung Und wir unterstützen in unserer Kommunikation die Autonomie der Sportlerinnen und Sportler.
01:00:45: Das ganze heißt dann Self Determination Theory und führt möglicherweise zu einer hohen intrinsischen Motivation und emotionaler Stabilität, weil ich hier so das Beste aus beiden Welten kombiniere.
01:00:57: Ich sage zum einen diese Zeit ist unser Ziel aber ich gebe dir das Handwerkszeug an die Hand mit dem du dieses Ziel auch selber erreichen kannst indem du mehr Kicks machst, indem du besser schläfst, indem Du gesünder bist.
01:01:12: Und ich überlasse es aber auch dir, ob du das umsetzt oder nicht.
01:01:15: Du erfährst deine Selbstwirksamkeit und bist autonom in deinen Entscheidungen.
01:01:19: Ich dränge dir das nicht von außen auf!
01:01:22: Und jetzt sagen die Forscher dann abschließend erst ist wohl auch sinnvoll am Ende Strategien zu entwickeln wie man diesen mentalen Effekten begegnet also dass vielleicht auch als Coach zu begleiten und dort achtsam zu sein, sowie ein wöchentliches Mood Profiling.
01:01:37: Also sich mal jede Woche hinzusetzen und sagen hey wie ging es eigentlich diese Woche?
01:01:40: bist du zufrieden?
01:01:41: Bist du happy nicht happy?
01:01:42: was können wir tun?
01:01:43: das können wir machen.
01:01:44: all das kann dazu beitragen dass die Leistungsverbesserung nicht auf Kosten der psychischen Gesundheit geschieht sondern auch diese dann dort auf Dauer langfristig erhalten
01:01:55: bleibt.
01:01:57: also mal wieder ein schönes Beispiel wie Leistungsverbesserungen und gleichzeitig psychische Pflege eigentlich Hand in Hand gehen müssen und von Trainerseite her immer gleichzeitig beleuchtet werden sollten.
01:02:12: Und mit diesen Worten möchte ich euch in die kommende Trainingswoche unter das Wettkampffochenend entlassen, was erwartet uns an diesem Wochenende?
01:02:18: Der Weltcup in Baku hat begonnen.
01:02:20: dort werden Sven Schwarz gut reingekommen.
01:02:25: Fünfzig graue neue Bestseite heute am ersten Wettkampftag, herzlichen Glückwunsch!
01:02:29: Dann gibt es das dritte Match der College Swimming League wo wir Corneliusian sehen werden und dann gibt's einen Gladbeck während Deutschland bleiben möchte den Volksbankjugend Schwimmcup traditionell ja mit vielen guten Preisen hier unterwegs die Gladblecker.
01:02:43: Und ansonsten möchte ich mich verabschieden bei euch sagen bleibt gesund, bleibt fit.
01:02:49: schön dass ihr wieder eingeschaltet habt.
01:02:50: es ginge auch einigermaßen eine Flüsse über die Lippen und von der Hand.
01:02:55: Bleibt fit, bleibt gesund, genießt das Schwimmen!
01:02:57: Und dann hören wir uns nächste Woche wieder.
01:02:59: Das war's für heute.
01:03:00: Ciao!