Schwimmsport für die Ohren
00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zur Folge Nummer zweihundertvierzig des Swimcars, der deiner wöchentlichen Fortbildungsunterhaltung einer rund um das Thema Schwimmen und Schwimmtraining.
00:00:18: Mein Name ist André und ich bin für euch heute völlig der Faszination des Schwimmens erlegen.
00:00:22: Warum das so ist?
00:00:23: Das klären wir am Ende oder das finden wir ganz am Ende dieser Episode heraus!
00:00:28: Doch vorher gibt es ein paar andere Themen, die uns in dieser Woche beschäftigen und munterhalten werden.
00:00:33: Zum einen schauen wir auf die Weltkapp-Ergebnisse unter anderem von Sven Schwarz und Maja Tobin, die dort im Baku am Start waren.
00:00:40: Dann scrollen wir ein wenig durch das Internet.
00:00:42: was es damit auf sich hat werde ich euch gleich noch erzählen.
00:00:45: Und zum Abschluss der heutigen Episode gibt es in der Wissenschaft der Woche Erkenntnisse so sicherlich nicht zu erwarten waren und mit dem Versuchsetup sicher auch gar nicht herausgefunden werden wollten.
00:00:57: Und dennoch offenbarte sich da ein Blick in die Natur des Schwimmens, eigentlich wieder mal vor Augen führt, welchen gängigen Miskonzeption wir vielleicht so aufsitzen und aufliegen.
00:01:08: Und warum das ein oder andere dann doch über den Haufen geworfen gehört?
00:01:13: Ihr merkt also es war reichlich Action im Karton und damit würde ich sagen lasst uns nicht lang schnacken!
00:01:18: Los geht's mit der den Chlorgeschichten aus der vergangenen Woche... ...und da werfen wir den Blick ins World Wide Web.
00:01:25: Denn ich habe ordentlich mein Nervenkosmosystem strapaziert am vergangenen Wochenende.
00:01:30: Ziel der ganzen Aktion war es.
00:01:32: Und ich wollte mir wirklich einen Tag dafür Zeit nehmen, als sich einen Agenten einen Bot zu bauen, der irgendwo auf den Seiten des DSV nach den Ergebnissen sucht und dort mal die interessanten, die spannenden Sachen rausfindet vielleicht durch die Ergebnisse scrollt... ...und das Ganze etwas nutzerfreundlicher aufbereitet.
00:01:51: um es mal so ganz frei zu formulieren!
00:01:53: Ich bin nach anderthalb Tagen weinend zusammengebrochen, glaube ich.
00:01:58: Denn der Struggle mit dieser DSV-Seite ist einfach wirklich real!
00:02:02: Davon abgesehen das Klicklimit, das kennen wir ja alle inzwischen leidlich geprüft, leidliche erfahren Als wäre es ein Hochsicherheitstrakte wo ja niemand mit Bruteforce irgendeinen Passwort erraten soll.
00:02:15: Ist diese Seite gesichert?
00:02:16: gegen mehr als?
00:02:18: ich kenne die Zahlen?
00:02:19: Ich zähne Zugriffe pro Minute von der gleichen IP Adresse.
00:02:22: Es ist eine absolute Vollkatastrophe.
00:02:24: also sofern schon dass ich beim manuellen Durchklicken durch Ergebnisse in dieses Limit reinlaufe.
00:02:32: Schwierig!
00:02:33: Atmet man einmal durch und denkt sich so okay, der Weg wird also schon mal nicht funktionieren das wir uns stumpf von jedem Wettkampf die Ergebnisseite aufrufen und dann das ganze extrahieren und aufbereiten.
00:02:43: ok fine fair enough gut.
00:02:45: Dann gucken wir uns die PDF Besten Liste an.
00:02:47: Okay gibt da eine PDF Bestendliste.
00:02:49: Saison XXXVII schnellsten hundert in dieser saison auf der kurzbahn, auf der langbahn.
00:02:55: Fein!
00:02:55: Nehmen wir die flöhnen wir die durch jede woche nach den neuen einträgen.
00:02:59: okay gucken wir was sich da so an der weiten welt gestahnt getan hat.
00:03:03: problem hierbei es ist auch nur die offene klasse es sind keine jahrgänge dabei.
00:03:07: dann fehlt in dieser pdf bestenliste auch der ort an dem die zeit geschwommen wurde und es fehlen die world aquatics punkte die sonst in der standard dsv bestenliste aber mit vermerkt sind alle plus dem, dass ich dann am vergangenen Wochenende mir diese Liste angucken wollte und das Datum der Aktualisierung oder das Datung dieser Liste der fünfundzwanzigste neunte war.
00:03:26: Also genau das Wochenende vor eigentlich den ganzen interessanten Sachen vor dem Sprintcup, vor dem Opera Swim, vor diesem ISC.
00:03:34: die waren dort alle nicht drin was am Ende ja eigentlich auch bloß heißen kann, dass sich mit dieser Abfrage mit diesem Klick nicht etwa einer Datenbank im Hintergrund sage, hey wirf mir mal die aktuelle Version aus die du so generieren kannst sondern da muss eigentlich ein statisches PDF liegen dass ich mir dann nur angucke wie ist in so einem Museum laufe ich denn an diesem Bild vorbei?
00:03:56: das eigentlich in dem Moment wo ich es anschaue schon fast wieder die Aktualität eingebüßt hat.
00:04:02: schwierig schwierig und wirklich weit weg von zeitgemäß heutzutage.
00:04:06: also stelle ich mir das vor.
00:04:08: Ich verstehe auch nicht, warum da keine Abfrage generiert wird.
00:04:11: Also das kann jetzt so Datentechnik... also es darf von der IT-Infrastruktur eigentlich gar kein Problem mehr sein!
00:04:18: Also auch schwierig, kann man vielleicht noch irgendwie mitarbeiten.
00:04:22: Genau die online besten Liste?
00:04:24: Kann man sich auch angucken, wählst du aus, männlich, twenty Meter Bahn.
00:04:27: welche Voltwörter Quartixpunkte will zu angezeigt haben wobei der Klick auch völlig Banane ist.
00:04:32: dann kann man den Zeitraum nicht eingrenzen und man kann bloß das ja oder die laufende Saison oder die Saison angeben, nicht etwa den letzten Monat oder so ein Krämpel und so weiter.
00:04:42: Also viele Restriktionen.
00:04:44: dort steht dann aber wenigstens drin wo die Ergebnisse geschwommen worden sind und wie viel Punkte das so gebracht hat und man kann nach Jahrgängen filtern.
00:04:50: hurra!
00:04:51: Wie toll wäre das denn?
00:04:52: Aber auch diese Seite läuft ins Click Limit.
00:04:54: wenn man die mal einfach einmal in der Woche abrufen möchte immer auf dem Dienstag Nachmittag was da so da ist Dann gibt es auf derselben seite Texte die mal linksbündig Mal rechts bündig sind.
00:05:05: mit der Summe der Zusammenfassung waren es wirklich irgendwie anderthalb Tage, die ich da reingesteckt habe ohne auch nur einen Zentimeter wirklich real weiterzukommen.
00:05:16: Es war unfassbar frustrierend um jetzt hier keine größeren Schimpfworte zu benutzen.
00:05:24: Ich war sprachlos in der Zusammenfaßung obdessen wie in welcher Holzklasse?
00:05:30: In welchen neunziger Jahressetting das ganze Ding eigentlich stehen geblieben ist wenn man sich überlegt dass Zeiten, Namen, Ergebnisse das Brot und Buttergeschäft sind.
00:05:41: Wenn wir über den Schwimmsport berichten wollen wenn wir uns über Sportler-Sportlerinnen informieren wollen ist es einfach das wesentliche das Kernelement was relevant ist Und darauf gibt es eigentlich keinen vernünftigen Zugriff und dass es das kann's doch eigentlich nicht.
00:05:57: also Ich war wirklich schockiert ich war schockier wie furcht wie wenig.
00:06:03: Ich will gar nicht von Metern sprechen, habe nicht mal Zentimeter Vortritt gemacht außer ich etwas über Agenten und Co.
00:06:09: gelernt habe.
00:06:10: aber wirklich fürchterlich.
00:06:14: es hat mich viele Nerven gekostet und frustriert zurückgelassen.
00:06:19: wirklich nicht so schön.
00:06:21: Und dann spreche ich noch gar nicht davon, dass Weltcup-Ergebnisse aus Baku jetzt da auch gar nicht drin sind.
00:06:25: Okay?
00:06:25: Dann kann man jetzt auch sagen okay wo fangen wir an, wo hören wir auf Ergebnisse einzulesen?
00:06:29: muss man sich eine Linux Datei holen weil der DSV als Einziger also was ja auch interessant ist eigentlich der DSV war einer der ersten Verbände, wenn ich das mal so richtig mitbekommen habe die tatsächlich einen Standard hatten für die Auswertung von Schwimmwettkämpfen für so IT-Kommunikation und Co.
00:06:47: entwickelt haben, der sich aber tragischerweise nicht im weltweiten Maßstab durchgesetzt hat sondern da hat sich ja die Lennox Datei durchgesetzt was aber dazu führt dass wir in Deutschland immer noch auf DSV-Standard laufen Also, dass wir hier auch mit zwei Systemen arbeiten.
00:07:04: und ja eigentlich könnte man vermutlich auch einfach stumpfen Protokoll nehmen von Baku jetzt.
00:07:09: Das Einhacken irgendeine KI-Mustererkennung drüberlaufen lassen sagen ey pass auf die zwei Sportler die vier Sportler sind da geschwommen hol mir raus was sie erreicht haben.
00:07:21: Und dann basteln war das hier rein in unsere Datenbank?
00:07:23: aber egal das sind die beiden Standards jedenfalls.
00:07:25: und das heißt braucht man jetzt irgendwoher diese Lennox Datei oder glaube ich gibt noch einen Dritten ist auch egal.
00:07:31: Es ist grauselig, es ist wirklich nicht so schön.
00:07:35: Das wäre einfach schön wenn das etwas besser wird.
00:07:39: So!
00:07:39: Das war mein Wochenende jedenfalls und dann ging's Montag ziemlich motiviert, frisch motiviert auch mal wieder ins Wasser Und da habe ich ein bisschen die Sportler die Gruppe veräppelt hinter das Licht geführt.
00:07:51: Als Trainer wird man ja irgendwann clever und hat immer noch die Hauptaufgabe den Sportlern die Sportlerinnen und Sportler zu etwas zu motivieren, was sie eigentlich nicht tun wollen.
00:08:01: Sprich wenn ich da stehe und sage hey Jungs und Mädels heute hauen wir richtig einen raus!
00:08:05: Fünfzehnmal zweihundert kraul arme Kraul gesamt mal mitflossen Mal ohne flossen Let's go.
00:08:11: Und dann gehen wir wieder nach Hause Dann werden die Gesichter bei Großteil einigermaßen lang.
00:08:16: und dann gibt es einen paar Verrückte, bei denen strahlt das Leben auf.
00:08:19: Die kriegen leuchtende Augen und denken.
00:08:21: heute ist der absolute Glückstag.
00:08:23: Weihnachten und Ostern sind zusammengefallen aber das ist leider die Minderheit.
00:08:27: Also verkaufen wir das ein bisschen anders wie folgt haben wir das gemacht?
00:08:31: Es sind vier mal fünfzig vorweg geschwommen mit dem Ziel kraularme konstante Frequenz also gleiche Zugzahlen Aber von fünftiger zu Fünfziger das Tempo steigert was erstaunlich spannend ist, weil man dann sich Gedanken machen muss ok wo hole ich denn die Tempo-Steigerung her ohne dass sich Abdruck verlieren?
00:08:48: also kriege ich das geregelt.
00:08:50: und dann übertragen wir das was wir uns da erarbeitet haben an Gefühl an Kraft in den folgenden vier mal zweihundert Meter.
00:08:56: erste Block war kraul mit Flossen.
00:08:57: zweite Block war Kraul gesammt mit Paddles Unterstützung durch die Beine höre Haar.
00:09:02: Das haben nicht alle so gesehen.
00:09:03: nun ja Ich fand's cool aber es war ganz schön anstrengend egal.
00:09:07: und dann war der letzte Block nochmal vier mal fünfzig vorne weg, und dann fünfmal zweihundert grauel Arme mit Peddels.
00:09:16: Da waren die Arme schon relativ tot.
00:09:17: es war auch so ein bisschen.
00:09:18: der Fokus war okay.
00:09:21: bin da noch einmal auf die glorreiche Idee gekommen ja man könnte den Schnorchel noch mit dazunehmen.
00:09:24: das hatte ich leider vorher nicht angekündigt.
00:09:26: deswegen hatten alle Schnorchen mit aber dieser Schnorche ist einfach mal das absolute Lieblingshilfsmittel.
00:09:32: also was für glückliche gesicht ein anstrahlen wenn man sagt ihr dürft den schnorcheln nehmen.
00:09:38: das ist wie doppelt nachtisch quasi nach paddels pullboy.
00:09:42: kraul arme was schon ziemlich geil ist dann noch den schnorchel zu erlauben.
00:09:47: macht sie dir auf jeden fall freunde.
00:09:48: das war ziemlich witzig als absolute lieblings hilfsmittel.
00:09:52: und der eine oder andere mag jetzt zurecht auch vielleicht ums eckum und sagen na ja wenn die arme schon tot sind dann nochmal auf technik zu gehen und auf abdruck für vier mal zwei hundert pädagogisch didaktisch nur so semi wertvoll weiß ich habe ich auch so angesagt.
00:10:07: aber for god's sake wir sind eine sportmannschaftsgruppe.
00:10:11: irgendwas muss ja auch noch machen hinten raus und wir waren einmal so im flow und dann haben uns da auch noch durch gebissen.
00:10:17: alles gut alles easy und so hatten wir am ende dann die fünfzehn mal zwei hundert.
00:10:21: bisschen ein bisschen aus warnt es vier kommer vier oder vier kommer fünf kilometer.
00:10:25: das war schon ganz schönes brett.
00:10:27: Donnerstag ging es weiter.
00:10:29: Was haben wir da gemacht?
00:10:30: Fünf zu mal hundert und dann kam noch fünfmal vierhundert Lagen.
00:10:33: der erste komplett Vierhundert lagen, dann dreinhalb lagen plus Hundert Graul, zweinhalb Lagen, hundert Grau, hunderte lagen... ...dreinhalb Grau'l und dann der letzte nochmal Vier-Hundert Grauel und dann ins Ausschwemm in die Dusche.
00:10:44: das hat für mich im ein oder anderen tatsächlich für Muskelkater gesorgt so für zwei drei Tage In den Schultern, in den Armen.
00:10:51: auch eigentlich ein spannendes Feature und zeigt relativ eindrucksvoll, dass wir das ganze da ja gar nicht so umsonst machen.
00:10:58: Und dass das nicht so Lulli-Vully-Larifari ist wie man das so meint.
00:11:01: also es waren wieder sehr, sehr schöne Sachen dabei und damit wird's dann heute dann auch weitergehen.
00:11:08: Ja schauen wir mal wo wir die Sportlerinnen und Sportler heute dann sogleich motivieren und vergessen machen, dass die DSV Seite echt der Albtraum eines jeden IT-Las ist.
00:11:20: nun ja Viel weniger Albträume gab es in den News der vergangenen Woche und den widmen wir uns jetzt.
00:11:29: Und dann gab es eine Wechselankündigung, die ein wenig vom Himmel fiel weil sie weit weniger Öffentlichkeitswirksam angekündigt würde als die von zum Beispiel Noelle Bengtler, die ja fleißig gepostet hat als sie ihren Sommer in den USA verbracht hat sicherlich auch der Tatsache geschuldet dass man dort in Kalifornien ein wenig schönere Fotospots hat, Social Media Spots hat als das möglicherweise in Texas der Fall ist.
00:11:54: In Austin.
00:11:55: Denn Lena Ludwig hat angekündigt dass sie dem Ruf der amerikanischen Unis folgen wird und ab der Saison siebenundzwanzig achtundzwansicht ihre Zukunft in den Staaten sucht genau genommen in Texas an der dortigen University wo auch schon Anna Elend ihre Karriere aus Deutschland heraus zur internationalen Spitze bis hin zur Weltmeisterin gebracht hat.
00:12:17: Und so werden also demnächst Lena Ludwig und Carol Kapitani ein deutsch-amerikanisches Trainerinnen, Sportlerinnen duo bilden.
00:12:25: Das hat bei Anna ja wie gesagt schon ziemlich gut funktioniert und es gibt durchaus schlechtere Referenzen.
00:12:30: das hatte auch Lena dann im Interview nochmal betont und gesagt er ist einfach wohl gefühlt.
00:12:36: und wie's dann einfach ist.
00:12:37: manchmal sinds auch so Trainer Befindlichkeiten die einem besser liegen die einem schlechter liegen Und manche arbeiten lieber mit Männern, mancher lieber mit Frauen.
00:12:45: unterschiedliche Führungsdiele und so weiter und sofort.
00:12:48: Da hat das wohl geklickt.
00:12:50: So wie sie sagt Erinnerung an Uta Brandel kamen da hoch was sicherlich eines der größten Komplimente ist die Uta jemals in ihrer Laufbahn bekommen haben wird.
00:13:01: Und so ist es, ja... Es ist tatsächlich nicht fast das ganze JVM-Team aus dem vergangenen Jahr.
00:13:07: Das sind die USA wechselt aber mit Noel Benkler und Malte Gräfe und Lena Ludwig sind das dann doch noch mehr prominente Namen, die rüber rücken.
00:13:15: Da spielt sicherlich auch das Geld eine Rolle.
00:13:18: Mitya Bauer gehört ja auch noch dazu zu diesem Quartett, dass sich dort über den Ozean auf den Weg macht seine Schwimmtasche dort zu packen.
00:13:29: in den USA zu studieren, inklusive Vollstipendium.
00:13:34: In diesem großen Team denn das wird von allen immer wieder betont.
00:13:38: wenn man nachfragt was waren eigentlich so die Gründe?
00:13:40: dann ist es unter anderem auch diese besondere College-Stimmung diese große Mannschaft alle gleich alt plus minus zwei drei Jahre die dort tagtäglich im Becken sich auspowern die dassgleiche meins hat haben das gleiche Ziel verfolgen studieren können, die Verbindung ist einfach immer noch so viel besser zwischen Studium und Sport als das hier in Deutschland der Fall ist.
00:14:01: Dass es dort wenn die Angebote kommen von den Unis und bei quasi allen war das auch der Fall gewesen dass sie angerufen werden hey willst du für unsere Uni schwimmen?
00:14:10: wir haben ja ein Vollstipendium und so dann überlegt man nicht lange.
00:14:14: das macht man einfach nicht.
00:14:16: sagst du geil ich kann die Familie entlasten für dir alles bezahlt Wenn ich dann für Deutschland internationale Wettkämpfe, kriege ich das auch bezahlt.
00:14:25: Ich kann meine akademische Karriere machen und dann ist es ein Relativa No-Brainer wenn du nicht wirklich ein Heimchenkind bist was völlig okay ist.
00:14:32: also jemand dir zuhause das Umfeld mit den Eltern und so braucht fürs wohlbefinden Alles gut hat man bei der DSTV Tagung dass auch ganz dringend gehört Dass das manchmal auch ein ganz wesentlicher Grund sein kann nicht den Standort zu verlassen.
00:14:49: Aber in der heutigen Zeit mit den vielen Reisen, mit dem vielen Trainingslagern.
00:14:53: Mit den internationalen Wettkämpfen wird das kaum noch jemand international bis ganz nach oben schaffen wenn er so sehr auf ein heimliches Umfeld angewiesen ist.
00:15:02: und dann ist es tatsächlich dieser No-Brainer Da denkst du keine drei Sekunden nach da fliegst du rüber kriegst das bezahlt guck dir die ganzen Unis an Lest ihr erzählen was sie machen Und dann entscheidest du dich für eine und guckst ob's klappt oder nicht.
00:15:15: weil die tatsache Da kann man dann schnell rüber gucken und sagen, naja gut es klappt ja sowieso nicht oder nahe.
00:15:20: Dann hast du auch deine Karriere an den Nagel gehangen.
00:15:24: Weiß ich nicht von Silas Beeth hört man nicht mehr viel.
00:15:26: Maxin Wolters hört man dann auch nicht mehr viele.
00:15:28: Und dann alle irgendwann aufgehört mehr so oder weniger klammern heimlich.
00:15:33: Aber das kann doch in Deutschland genau passieren.
00:15:35: Gibt's genauso viele Beispiele gibt's genauso Viele Namen die wir aufzählen können die wir nennen können und niemand kann jetzt garantieren, dass es für Noel und Lena bei Santi der absolute Durchschlag geworden wäre oder das es dort ein Fail wird.
00:15:48: Genauso wie niemand das garantieren kann wenn's jetzt in die USA geht.
00:15:51: und von daher kann es nur über den Weg gehen, den Standort Deutschland für das Profi schwimmen, über das wir hier sprechen so attraktiv zu gestalten, dass die Talente hier bleiben Und da müssen wir sicherlich ganz viele Strukturen aufbrechen und nicht nur sagen naja aber du hast doch einen Internatsplatz kannst ja hier auch noch studieren.
00:16:12: und dann bist du Lukas Matzerath, der durch den Erstversuch in der Kloser durchfällt weil er bei den Olympischen Spielen startet.
00:16:19: Also einmal kurz an Rage geredet.
00:16:23: Da gibt es jedenfalls einen Wechsel.
00:16:25: von daher Augen auf.
00:16:26: ein oder zwei Jahre bleiben uns die Sportlerinnen und Sportlern noch erhalten und dann heißt das In den Flieger nicht in den Süden, sondern in den Westen Richtung USA und dort geht die Karriere dann weiter.
00:16:37: Vielleicht ja auch in der College Swimming League, die am vergangenen Wochenende mit Cornelius Jahn, wo Cornelus Jahn seinen zweiten Auftritt gefeiert hat, Nebenrolle belegt hatte schon etwas schneller unterwegs war als in der Woche zuvor.
00:16:51: aber da waren reichlich Emotionen am Start beim Wettkampf zwischen einem wesentlichen Stanford und California, den University of California Wo die Kalifornia erst gewonnen hatten und dann aber in der letzten Staffel disqualifiziert worden, so dass ist Standford das gastgebende Team doch noch gewann.
00:17:10: Und die zwei tausend siebenhundert Zuschauenden auf den Tribünen völlig ausgeflippt sind zusammen mit dem team Es muss eine unfassbare party gewesen sein zumindest suggerieren dass Die bilder und videos die man dort sah und das war schon ziemlich cool zu sehen Wegthoffenungen Richtung DMSJ oder DMS, wo es dann in sehrlich nicht so öftlichkeitswirksamem Rahmen aber zwischen den Mannschaften selber ähnlich stimmungsvoll wird.
00:17:37: Gut machen wir weiter!
00:17:38: Es gibt weitere Wechsel.
00:17:39: Emma-Louise Breuer hat ihre Zelte in Berlin abgebrochen.
00:17:42: nach Leipzig ging's nach Berlin.
00:17:43: jetzt zum anderen BAM auf der andern Seite der Republik nämlich nach Bochum.
00:17:48: dort ist verstärkt sie das Brustschwimmen Team rund um Lukas Matzerath und den Krollspezialisten Janu Beschnett, der Anfang der Saison sich mal eben an die Spitzenliste der Spitzenposition der besten Liste.
00:18:02: Spitzenliste ist auch schönes Wort.
00:18:03: Na ja!
00:18:04: An die Bestenliste, Bestenlisten Position eins gesetzt hat.
00:18:08: über die zweieinacht Meter Freistil buchen wir jetzt noch einmal in Frankreich unterwegs.
00:18:13: fast schon traditionell gibt es ein bisschen Preisgeld zu gewinnen.
00:18:16: Das ist der eine oder andere dort sicherlich.
00:18:18: Mitnehmen wird er dann auch mit Emma Breuer am Start.
00:18:22: und dann gibt es noch einen neuen deutschen Rekord, der in Schwed geschwommen wurde und der Bestandteil dieses vier mal einhundert Meter Brust Quartets war.
00:18:30: Moritz Birke, der ehemalige Essener hat jetzt eine neue sportliche Heimat in Potsdam gefunden und durfte sich gleich einmal in die Rekordsbücher des DSV eintragen.
00:18:39: über Firmaheinhalb Meter Brüst auf der Kurzbahn schwammen wir nämlich gemeinsam und Kenneth Bock durchs Becken in Schwed an der polnischen Grenzstadt.
00:18:53: Die Stadt mit der großen Schwimmhistorie, denn die schweder Stadtmeisterschaften hatten eingeladen.
00:18:59: Anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums glaube ich war das gewesen dass Potsdam Elite Team herangeholte weil ungefähr Da sind viele erfolgreich geworden aus Schwedt.
00:19:10: Aktuell noch mit dabei Jörg Hoffmann als Trainer in Potsdam, der zu Weltmeisterschaft zur Medaillen schwamm unter anderem, der jetzt dort das Team trainiert hat seine Wurzeln in Schwedt, daneben Britta Steffen die Doppelgold-Medalliengewinnerin.
00:19:25: In Pekinghe... ...zwei Tausend Acht hat ihre Wurzeln in Schwet.
00:19:29: Kenneth Bock hat seine Wurzel entspät, Melvin Immudour hat seine wurzelt ins Schwet und so wurde ein Einladungsschreiben verschickt.
00:19:34: ey kommt vorbei.
00:19:35: wir zelebrieren das Schwimmen hier in Ost Brandenburg und so würde es einen eigentlich ganz amüsantes Klassentreffen denke ich mal An dessen Ende dann der Wettkampftages, der deutsche Rekord über die Führung Hundertbrust stand.
00:19:49: Jetzt die Bestmarke.
00:19:51: Damit war das Quartet aus der Brandburger Landeshauptstadt sechs Sekunden schneller.
00:19:56: als das Team des VfL-Sindelfingen vor sage und schreibe, siebzehn Jahren.
00:20:02: Und es würde mich ja gar nicht wundern wenn dann noch der eine oder andere Brustrekord vielleicht aus den Potsdamereien in diesem Jahr noch fällt.
00:20:09: Scheint zumindest so ein wenig das Ziel zu sein hier sich in den besten Listen zu verewigen.
00:20:14: der Firma Fünfzig Meter Rekord liegt ihr auch schon dort in den Händen des Potsdama SV Generell das Potsdamer Team, ziemlich fleißig im Wettkampfbecken unterwegs waren.
00:20:24: Hamburg beim Sprint Cup war die Woche drauf bei den Swim Opera Classics in Wuppertal.
00:20:30: War jetzt entschädt bei den Stadtmeisterschaften mit dabei dort mit einem durchaus auch sehr spannenden Duell zwischen Maltegräfe und Melvyn Imudu über die einhundert Meter Lage mit dem besseren Ende für den Olympia IV an dieser Stelle aber das war ein durchaus sehr, sehr knappes Finish dort.
00:20:48: am Schluss.
00:20:48: und jetzt am kommenden Wochenende stehen die Pads nochmal Kurzbahnmeisterschaften an wo das Elite-Team neuerlich auf den Startblock steigen wird.
00:20:55: Also Wettkampfintensitäten scheinen hier dass Motto gerade zur Saison beginnt zu sein um wieder in Form zu kommen um die Schwimmgeschwindigkeiten zu üben um die Bewegungsabläufe auch die Wettkämpfroutinen in diesem Feld oder in diesem Setting nochmal zu verfestigen und vielleicht das eine oder andere neue auch zu probieren.
00:21:17: Und damit kommen wir relativ nahtlos zu den Wettkampf-Highlights der vergangenen sieben Tage, und widmen uns dem Weltcup hier an dieser Stelle denn dort waren mit Maja Tobin und Sven Schwarz, zwei DSV-Athleten in Baku unterwegs.
00:21:35: Deren Fazit kaum unterschiedlicher hätte ausfallen können.
00:21:39: Und fangen wir mit Sven an – mit dem Hanoveraner der mit seinem Coach Emil Gulyev unterwegs gewesen ist, der seine Wurzeln dort in Azerbaijan hat!
00:21:49: Und Sven war enttäuscht.
00:21:51: am Ende des Tages nach seinen beiden Starts über die zweieinhalb Meter Freistil musste schon fast zwangsläufig seine kritik an der wertigkeit oder eine präsentation des langstricken schwimmens von world aquatics äußern.
00:22:10: was war passiert?
00:22:11: es spielen wir ein paar stunden ein paar tage zurück.
00:22:14: Der plan war nämlich bei diesem weltcup das wm format zu reanimieren sprich die schnellsten achte sportler sollten am zeitschnellsten auf dem nachmittag schwimmen.
00:22:27: Nicht schnellst gemeldeten Arte dann immer den Läufen am Vormittag.
00:22:31: Es gab insgesamt elf Meldungen, sodass das tragischerweise auch noch genau zwei Läufe machte.
00:22:37: mit zehn Sportlern hätte man in einem Lauf starten können.
00:22:40: bei zehn Bahnen mit elf Sportlarn geht das logischerweise nicht mehr auf internationaler Bühne.
00:22:45: da gibt es noch keine Doppelbahnbelegung.
00:22:47: aber wenn wir uns ein wenig ironisch rekastisch formuliert kann es ja auch nicht mehr lange dauern dass das mal kommt.
00:22:54: hauptsache wir haben die thousand five hundred meter schnell durch und dort möglichst wenig verzögerung im zeit ablaufen.
00:23:02: Also, es sollte eigentlich diesen zeitschnellsten Lauf der schnellsten Acht am Nachmittag geben.
00:23:06: Nachmittags etwas leistungsfähiger hat auch was mit der Psyche zu tun im Finaleabschnitt zu starten und so weiter und sofort.
00:23:12: das ganze wurde von World of Cortex über den Haufen geworfen denn alle elf Sportler schwammen auf einmal am Vormittag am Ende des Vorm mittags Abschnitts.
00:23:21: Das dann auch noch als Entscheidung nicht mal als Vorlauf-Finalformat wo man sagt okay ist vielleicht suboptimal das am gleichen Tag zu absolvieren aber wir machen das jetzt trotzdem mal sondern Diese Entscheidung mit den tausendfünfhundert Meter wurde einfach ausgelagert, aus dem Finalabschnitt und in den Vormittag gepackt.
00:23:36: Und das ist schon der erste Affront gegen die Langstrecken-Schwimmer, was dem ganzen Eventcharakter dessen und der Spannung, die eigentlich die Tausendpufferndmeter bieten können... Die Liste sind zwischen sehr, sehr langan spannenden Langstreckrennen überhaupt gar nicht mehr gerecht wird!
00:23:51: Und es gibt sich noch ein zweites Problem, denn die schnellsten wollen wir eigentlich gegeneinander schwimmen sehen.
00:23:57: Und das war hier neuerlich nicht der Fall, denn der Belgier Lucas-Envaux hatte keine Meldezeit stehen und war deshalb im ersten Lauf gesetzt gewesen.
00:24:06: So entwickelte sich dann ein Ferntuell mit Sven Schwarz, der am zweiten Lauf unterwegs war!
00:24:12: Doch eigentlich war nicht mal das so wirklich ein Fern-Duell.
00:24:15: Denn wenn man die beiden Zeiten jetzt gegeneinander erhält, dann sieht man dass Sven bei der Tausend Meter Mark also fünfhundert Meter vor dem Ziel sechs Sekunden schneller unterwegs gewesen war als der Belgier.
00:24:26: Zweihundert Metern später war der Rückstand auf immer noch solide vier und halb Sekunden zusammengeschmolzen.
00:24:32: selbst hundert Meter vorm Ende lag Sven in diesem Fern-duell immer noch zweieinhalb Sekunden vor dem Belgier in Führung.
00:24:39: Also so eine gute Ein anderthalb Körperlängen werden das mit Sicherheit gewesen sein, wenn man das so virtuell übereinander packt.
00:24:46: Am Ende des Tages nach den kompletten Sechzigbahnen auf dem kurzen Wege dort verliert.
00:24:53: Sven mit fünftzehntel Rückstand schlägt an nach vierzehn, fünfunddreißig ein und vierzig.
00:24:58: Lukas Omwo bliebe in vierzehnd,vierunddreißig neun als einziger unter der Vierzehn-Fürmund dreißiger Marke Und viel mehr als die Zeit, mit der Sven Sial jetzt auch nicht so happy war.
00:25:10: Aber die er sich erklären konnte es passt physiologisch noch nicht so ganz richtig ist und noch nicht richtig fit hat.
00:25:14: Jetzt vier Wochen Training Intos Stylistisch war er sehr zufrieden da lief das wohl sehr gut sagt er ja aber physiologische noch nicht So richtig.
00:25:23: Deswegen die Zeit, dass was sie ist.
00:25:24: Ich hätte gerne gehofft, dass er etwas schneller schwimmt weil es für ihn auch das Ziel war hier bei diesem Weltcup in Baku eine schnelle Zeit vorzulegen Weil nämlich bei den Kurzbahn-Weltmesserschaften in China am Ende des Jahres Auch ohne Vorläufe Finals gearbeitet wird Sondern die acht schnellsten Meldzeiten automatisch im Finalabschnitt gesetzt werden.
00:25:43: Und eher ein Event wie bei den kurzbahnweltmesserschafen als er im Vorlaufabschnitt schwamm.
00:25:51: und ich glaube es war Florian Wellbrock, der damals im Vorlaufabschnitte zu WM Silber geschwommen war weil dann am Ende im Finale nur noch einer schneller war als der Magdeburger.
00:26:02: Nun ja langer Rede kurzer Sinn.
00:26:04: die Zeit war jetzt nicht überragend aber damit war Sven durchaus schon okay und hat ihm mit Sicherheit keine schlaflose Nacht gemacht aber ihn ärgert viel mehr das entgangene Duell gegen Lukas Envo den er sagte im Anschluss das war schon ziemlich klar.
00:26:17: Da wäre eigentlich auch noch was gegangen hinten aus.
00:26:19: Ich hätte schneller schwimmen können, wenn es da dieses Kopf an Kopf-Duell gegeben hätte.
00:26:23: Da war noch etwas im Tank aber so fehlte einfach die Orientierung und am Ende ist das auch das, was es ausmacht.
00:26:28: Stellen wir uns das vor... Lukas setzt zum Endsport an, die letzten hundert Meter muss diese zweieinhalb Sekunden aufholen.
00:26:33: Das ist das was die Zuschauerinnen von den Sitzen reißt, dass es das was sich dann präsentieren lässt, was nach außen getragen werden kann als Video oder whatever man das auch verarbeiten will und das ist sonst hier in der Stelle entgangen und das kann nicht gut sein für den Schwimmsport eigentlich.
00:26:49: Genau so war es wenn's rennen jetzt hier, da kam noch die zweihundert Meter Freißil und dann macht er sich wieder zurück auf die achtstündige Flugreise so haben will und dann kommt ja noch eine Zugfahrt.
00:27:01: Also es ist reichlich Arbeit, die dahinter steckt hinter so einem Start und das dann so wenig wertschätzend für die Langstrecken Sportler zu präsentieren.
00:27:10: Das ist ziemlich uncool!
00:27:11: Und da verprelt man sich glaube ich auch einige Athletinnen oder Athleten, die überlegen mit den Schwelten.
00:27:17: Man könnte ja Geld gewinnen aber lohnt sich das überhaupt?
00:27:20: werde ich hier auch entsprechend gewürdig.
00:27:22: So ein bisschen Bauchpinselei gehört ja einfach dazu.
00:27:26: Auf der anderen Seite war Maja Tobén mit am Start.
00:27:29: Die Dresdnerin war in ihrem Fazit sehr happy mit ihrem Auftritt dort.
00:27:35: Schwammt zwei Bestzeiten, auch zwei Vereinsrekorde.
00:27:38: über fünfzig Freistil, blieb sie das erste Mal unter dem Vierundzwanzig Sekundenmarkt über die Zweihundertfreistil.
00:27:43: als Erste Deutsche in diesem Jahr auf der Kurzbahn unter der Zwei-Minuten-Marke.
00:27:46: Eins Fünfzig Siemon Zwanzig zeigt ihr die Anzeige Tafel beide Bestzeite beides Vereins rekord.
00:27:52: und also zur Einordnung in der Summe war generell in der jetzt veröffentlichten Qualifikationsliste für die deutschen Kurzbahnmeisterschaften lediglich Nina Heult letztes Jahr bei der Kurzbahn EM im Dezember schneller und das auch nur an Anführungsstrichen.
00:28:09: Sechs Hundertsel, also eine super beeindruckende Leistung, die Marja hier nach knapp drei Wochen Training ins Becken gezaubert hat.
00:28:18: Der Vollständigkeit halber hundert, freist sie fünfzig, dreien, sechzig?
00:28:21: War dann... im Vergleich zu den beiden vorgenannten Leistungen ein bisschen abfallend, aber zwei von drei ist eine ziemlich starke Quote.
00:28:28: Drei Wochen Training und es war wenn man den Daten-Historien glauben darf der erste Kurzbahnwettkampf seit dem Jahr.
00:28:35: Zwei Tausend Neunzehn für alle die so wissen wollen was Zwei tausend neunzehnt passiert.
00:28:40: damals ist Die Nordredammkirche in Paris entflammen aufgegangen.
00:28:44: So lange ist das schon her.
00:28:48: Also Maja an der Summe in der Zusammenfassung sehr happy hat gelernt An den ein oder anderen Sachen muss man noch arbeiten, lernen und üben.
00:28:55: Vorrangig sicherlich die Wenden und die Tauchphase und generell die Spritzigkeit vorne weg, die ja dann auch ein bisschen abhanden gekommen ist so gegen die internationale Konkurrenz und da haben wir schon einige große Namen gefehlt.
00:29:06: Dennoch gab es den Finalauftritt über die Zwei-Nacht Meter Freistil für die Dresdnerin Hier am Nachmittag, die dann auch mit Sicherheit einigermaßen zufrieden wieder zurückgeflogen sein wird nach Deutschland.
00:29:19: Kleiner Funfact noch zu Maya über die Einhundert Meter Brust belegt sie aktuell Platz zwei der besten Liste auf der Kurzbahn im Jahr zwanzig.
00:29:28: sechsundzwanzig war damit unter anderem schon eine Sekunde schneller als Leni Wendrich.
00:29:32: Die Zeit für Maja, die Brustspezialistin aus Potsdam hat da also aktuell sogar das nachsehen und das finde ich dann doch einigermaßen spannend dass Maja hier an dieser Stelle in der für sie ungewohnten Brustschwimmlage auftaucht.
00:29:48: Werfen wir den Blick mal aus dem Becken zu dieser ganzen Weltkap-Geschichte und der Weltkapstation denn Baku war nun der erste Stopp in diesem drei wöchigen Zirkus.
00:29:58: Wer da so ein bisschen fremdelt, der hat vielleicht sogar recht.
00:30:01: Denn Baku ist nicht unbedingt bekannt als Schwimm-Hochburg.
00:30:05: Einer der sicherlich prominentesten aserbajanischen Schwimmer ist dann auch Emil Guljev, der Olympiateilnehmer, der jetzt die Trainer von Sven Schwarz.
00:30:13: ansonsten gibt es da ehrlicherweise nicht viele prominente Namen, die mal zu internationalen Meriten gekommen sind.
00:30:21: Ach schon, Flugzeit von Berlin ist eigentlich kein Wochenendtrip.
00:30:23: Liegt noch eine ganze Ecke östliche DS-Östse Ostzipfels der Türkei.
00:30:28: also ist ne ziemliche Reisetage kennt jetzt ja die aus.
00:30:32: der Austragungsort von diesem Wochenende ist sogar nochmal etwas weiter weg und da kann man sich vorstellen dass der Wildschwimmverband sicherlich die Schatulle aufgemacht hat um dann so Stars wie Schiban Hoy oder Katasina Vasek oder auch Igor Kornev hier für einen Start zu begeistern und zu überzeugen.
00:30:53: Gab es auch in Europa den Trip, wo die Schwimmstars ja sehen ein bisschen was von der Stadt sehen?
00:30:58: Ein bisschen gepämpert und ein bisschen versorgt werden umsorgt werden für die Leistungen, die sie dann dort bringen.
00:31:06: gab es auch damals bei dem Asiantrip, wo Marius Kusch und der andere mit dabei war.
00:31:10: im Vorfeld der WM Singapurs müsste also Ende vierundzwanzig gewesen sein Wo die Stars der Szene von Volte Quatex hoffiert wurden und die anderen sich selber um alles kümmern mussten, so ein bisschen vielleicht auch wie beim ATP, wie beim Tennis-Zirkus.
00:31:24: Und jetzt geht es darum das Schwimmen, die Faszination des Schwimmsports, der starken Wettkämpfe, der engen Duelle des Duelles Mann gegen Mann, Frau gegen Frau hier in die Seidenstraßenregionen zu transportieren.
00:31:39: Wenn man aber die Fernsehbilder sieht, dann scheint das nur so halb gut geklappt zu haben.
00:31:42: Denn... ...die Ränge dort in dieser überdimensionierten Arena waren ziemlich leer.
00:31:47: Das Teilnehmerfeld auch ausgedünnt ist.
00:31:48: ein bekanntes Problem des Weltcups.
00:31:51: Ist jetzt im Wettkampfkalender nicht wahnsinnig beliebt weil es in dieser umfangreichen Trainingsphase liegt wo eigentlich viel lieber Kilometer geschrubt werden böse gesagt als dass man sich viele im Wettekampfbecken vergnügt und viel Reisezeit vor allen Dingen verbringt.
00:32:06: und so richtig kriegt mich dann einfach auch dieser Weltcup nicht.
00:32:09: Es ist eine tolle Idee, ich bin eigentlich totaler Fan von diesem Storytelling-Format das sicherlich bekannt geworden und wird jetzt keinen so übel aus den Socken gehauen aber... Da hat es dann doch noch einige Lücken.
00:32:22: Trotzdem wird's ja immer wieder schnell werden.
00:32:24: und zurück als Kyle Chamas und David Popovic auf den Weltcup-Stationen schnell waren, ich glaube Kyle Chemas war das der damals auch in der Weltrekorde über die Hundertmeter Freistil schwommen weil er sich von Station zu Station verbessert und trainiert hat.
00:32:36: und so lässt sich mit voller Freude auf die kommenden zwei Stationen blicken.
00:32:40: denn dass du el Cameron McEvoy gegen Egor Korneva über die fünfzig Meter Freistile ein atemberaubendes Zitat.
00:32:47: Cameron Mcevoy Ja, ich glaube, ich habe seit Jahrzehnteinundzwanzig keine Wenden mehr gemacht.
00:32:53: Weil er bloß noch auf der Langbahn für die Fünfzig Freistil trainiert.
00:32:56: Okay!
00:32:57: Gewinnt diese Fünftig-Meter-Freistil auch trotz ungeübter Wenden vor Ego Kornef in zwanzig Komma zwei Zwei Sekunden?
00:33:04: Das ist Weltkaprekord und Ozeanen-Rekord.
00:33:06: Und ein weiteren Weltkap Rekord sogar mehr als das nämlich einen Weltrekord gab es über die Einhundert Meter Freistild.
00:33:12: der Russe Schwamm hier in vierzig Komma acht vier Sekunden genauso schnell wie Kyle Chamas etlichen jahren und hat jetzt noch zwei stationen zeit dieses rennen weiter zu perfektionieren.
00:33:22: also würde mich nicht wundern wenn wir nach dem nächsten stopp jetzt ein tatsch kennt oder dann nachdem dritten stopp nächste woche mit einem neuen kurzbahn welt rekord hier in den geschichtsbüchern dastehen.
00:33:35: aber wie gesagt so richtig warm werde ich irgendwie nicht mit der serie keine deutschen staats jetzt auf dem zweiten stopp.
00:33:41: das wird dann auch beim dritten stopp so sein.
00:33:44: Und die Idee, die die World Aquatics hier hat ist gut.
00:33:47: Die Umsetzung vielleicht noch mangelhaft und verwässerungswürdig Denn man verliert sich auch fast im Regelwerk.
00:33:52: Es gibt preisgelder für die Siegerinnen und Sieger es gibt Jackpot der Preiskelder.
00:33:57: Wer alle auf allen drei Stops die gleiche Strecke gewinnt kriegt nochmal ein extra Bonus.
00:34:02: Wenn jemand das einem dreifachsieger verhagelt dann kriegt ja kriegt deren bonus und er siegern nicht dass siegergeld und so weiter und sofort.
00:34:09: und so verliert Sich dieser weltkap eigentlich fast schon wieder auch im regelwerk und Wiederholt Hoffentlich nicht die Fehler, die die ISL in ihrem dritten Jahr gemacht hat als es bisschen viele Regeln und Gimmicks und Jams und Rennwertungen und haste nicht gesehen gab.
00:34:27: Wir werden da in den nächsten Wochen bzw.
00:34:28: der Weltcup durch das sicherlich nochmal einen kleinen Blick darauf werfen.
00:34:31: spätestens dann wenn es eine neuen Weltrekord gab gibt wird ihr das auch auf Social Media erfahren.
00:34:36: für heute sind wir mit den Wettkampfergebnissen durch und kommen damit zur Trommelwirbel, Wissenschaft der Woche.
00:34:46: Die Wissenschaft der Woche hat was wirklich... Also es war wieder eines der Themen.
00:34:51: Es passiert nicht in jeder Woche und nicht in jedem Thema das sage ich euch ganz deutlich.
00:34:54: aber es waren wieder eines dieser Themen wo er am Ende da saß mit leuchtenden Augen und dachte boah ist das cool?
00:35:02: also einfach weil ich auch diesen Prozess des Wissensgewinnens eigentlich einfach toll finde.
00:35:08: Gerade wenn so Sachen rauskommen oder Sachen erkannt werden, Sachen Sinn ergeben die vorher irgendwie vielleicht gar nicht so klar waren.
00:35:15: und das hier ist jetzt gerade wieder so ein Thema wo ich denke... Ach crazy!
00:35:21: Wir haben so vieles noch nicht verstanden und vielleicht auch die Implikationen was das jetzt eigentlich bedeutet noch gar nicht verstand.
00:35:28: Das ist dieser witzige Part, das hatte ich bei der DSV-Tage natürlich das ein paar mal angesprochen.
00:35:34: Wir bringen ja den Kindern, den wirklich jungen Kindern schwimmen bei, in denen wir ihnen zumindest kenne ich das noch so relativ klar sagen wie sie die Bewegung ausführen sollen.
00:35:45: Also eine Hand nach außen unter den Ellbogen und vieles davon hat seine wissenschaftliche Berechtigung und ist auch erklärbar.
00:35:56: Willst du kurze Hebel haben?
00:35:57: Du willst eine hohe Geschwindigkeit haben für einen Impulsübertrag Und da flankt vielleicht der erste Fehler schon an.
00:36:04: haben wir überhaupt in dieser Flüssigkeit, wenn sich die Hand nach hinten bewegt.
00:36:09: Überhaupt einen Impulsübertrag?
00:36:10: so wie ich mir das Mickey Mouse mäßig vorstelle, wenn ich auf einem Schlitten liege, die Hände auf dem Boden packe und mich dann so vorwärts ziehe.
00:36:17: Wenn so die Bobfahrer... Ist das Bob-Skeleton?
00:36:21: Weiß nicht, irgendwo hocken sie jedenfalls auf ihrem Schlitten.
00:36:23: Ich glaube Skeleton hocken wieder auf ihrem Schlitten und dann patchen diese vorwärtige, Pingoine sieht aus einigermaßen witzig!
00:36:29: Und dann legen Sie sich auf den Rücken.
00:36:31: Ist das das gleiche Prinzip, was hier auch beim Schwimmen wirkt oder haben wir eigentlich eigentlich etwas anderes?
00:36:36: Und die Frage impliziert schon vermutlich haben wir etwas anderes.
00:36:40: Haben wir auch schon mal drüber gesprochen?
00:36:42: ist relativ lange her und zwar an Folge hundertzwanzig und lernen jetzt in dieser.
00:36:47: diese Forschung baut nicht darauf auf dass es falsch.
00:36:51: ich glaube die Fragestellungen war hier eine andere aber sie geht noch einmal in die gleiche Richtung.
00:36:54: sie referenzieren auch irgendwann auf dieses.
00:36:56: Studier Und die Forscherinnen jetzt hier waren insgesamt sechs Männer aus Japan unter der erst genannte Autos Daiki Koga haben das Ganze im Februar, zwanzig zweiundzwanzig veröffentlicht.
00:37:07: Im Frontiers & Sports & Active Living und wenn ihr das suchen wollte dann müsst ihr folgenden Titel bei Google Scholar eingeben Relationship between hand kinematics Hand Hydrodynamic Pressure Distribution and Hand Propulsor Force in Sprint Front Crawl Swimming.
00:37:23: Wem das zu schnell damit schreiben war und das Englischen alles richtig, alles gut.
00:37:27: Ihr findet den Link dazu unten in den Show-Notes.
00:37:31: Es geht hier also um den Zusammenhang Und die Beziehung von der Handbewegungen vom hydrodynamischen Druck und der Vortriebswirkung Der Hand im Sprintfrontcall Also im Sprindkraulschwimmen.
00:37:46: Und jetzt haben die Forschenden sich hier dem ganzen Vortrieb gewidmet.
00:37:50: Und zwar am Kraulschwimmen.
00:37:51: und die Frage geht zuerst an euch ans Publikum, bringt mal den folgenden Körperteil in die Reihenfolge ihres Beitrags zum Vortrieb beim Kraulschwimmen von wenig nach viel – der Oberarm, die Hand, der Unterarm, Beine.
00:38:07: Was glaubt ihr?
00:38:07: Welches der vier Teile bringt am wenigsten vortrieb, welches am meisten und wie rein sie sich so auf?
00:38:14: mal wieder die warte musik aber die skippen wir jetzt einfach mal kurz einen kleinen moment bevor ich das jetzt auflösen werde, kleine sekunde habt ihr noch und zwar geht es los mit den beinen.
00:38:27: Die Beine machen am wenigsten zum vortrieb haben unter anderem cohen und andere rausgefunden in zwei tausend siebzehn.
00:38:34: Beine sind den armen unterlegen.
00:38:36: was den vortrieb angeht sehen wir relativ einfach schon von zwanzig sprintbeine vom zwanzich sprintarme Machen die Beine jetzt nicht so viel.
00:38:44: Und dann geht es weiter, wenn wir uns dem Oberkörper widmen den Armen macht der Oberarm am wenigsten, der Unterarm am zweitwenigsten und die Hand ist das wichtigste Körperteil, wenn es um Vortrieb im Kraulschwemmeln geht haben Toussaint-II, Samson-II , Takagi-II und XXI erforscht bewiesen nachgewiesen.
00:39:04: Dann haben im weiteren Kudo und andere Forschende in seiner Gruppe gesagt dass sie Sportlerinnen des Elite-Levels höhere Vortriebskräfte an der Hand, vor allen Dingen im Inspeep und Absweep haben.
00:39:17: Also genau da wo die Magie unter Wasser passiert, da wo das Tempo aufgebaut wird, da es wirklich vorwärts geht, dann haben sie deutlich mehr Vortriebskräfte in der Hand als regionallevel Athleten oder niedrig leveliger Athleten.
00:39:33: Zeigen Sie sich die Niveauunterschiede eben in diesem Parameter!
00:39:37: Und jetzt kann man relativ straight forward hingehen und sagen okay, wenn ich die Hand schneller bewege dann steigt auch der Druck an der vor der Seite an der Handfläche.
00:39:46: Ich schnelle euch das Bewege, dass so großer wird der Druck in der Hand oberfläche, an der handfläche desto größer der Vortrieb Impulsübertrag.
00:39:54: Jetzt gibt es wie oft ein gesundes Mittelmaß denn übersteigt diese Handgeschwindigkeit das individuelle Optimum?
00:40:01: Dann sinkt der Druck wieder!
00:40:03: aus verschiedensten Gründen, weil ich den vielleicht nicht mehr richtig festhalten kann.
00:40:06: Weil ich nicht mehr den Vortriebswirksamsten wegwähle, weil eben die Musrekraft nachlässt.
00:40:11: Das hatten wir bei Davey'n Kicks auch schon mal irgendwann gesprochen.
00:40:13: Also es gibt so ein individuelles Optimum und jetzt existiert hier in dieser ganzen Gemengelage eine kleine Forschungslücke nämlich... Es gibt keine Forschung, die sich einmal damit auseinandergesetzt hat.
00:40:23: Ey wie sieht denn die Handkanimatik also der Handweg aus?
00:40:28: Gestaltet sich die Druckverteilung an der Handfläche, an der Rückseite.
00:40:31: Und was bedeutet das eigentlich für die... übertragenen für die wirkenden Kräfte.
00:40:37: Und das haben sich die Forscher hier angeguckt.
00:40:39: an insgesamt vierundzwanzig männlichen Schwimmern, die regionales Niveau hatten bis zum Level-Nationales-Finale, also Finale japanische Meisterschaften.
00:40:49: Heißte die Spommen eine fünfzig Meter Freischild-Bestzeit von zweiundzwantig Komma sechs bis sechsundzwanzig Komma vier Sekunden, das entspricht achthundert bis fünfundhundert World Aquatics Punkte.
00:40:58: und bei achthundert spricht man auch schon so tatsächlich von internationalem Niveaux.
00:41:02: Ungefähr einundzwanzig Jahre alt, eins seventy groß, zwei und siebzig Kilo schwer.
00:41:07: Für die Statistik Nerds unter uns sei das gesagt spielt eigentlich jetzt umweiteren.
00:41:11: wenn wir ehrlich sind spielts eigentlich keine Rolle aber es wird dann hier so mit aufgenommen.
00:41:16: was haben die Sportler jetzt hier gemacht?
00:41:17: Relativ simpel!
00:41:18: Die sind also mit Magern versehen worden rundum die Sportla.
00:41:22: war dann ein Motion Capture System aufgebaut zwölf Kameras im dreihundertsechzig Grad Winkel, die eben diese Marker getrackt haben.
00:41:30: und dann sind die Sportler dreimal zwanzig Meter Kraul geschwommen all out aus dem Aus der Wasserlage also ohne Abstoß.
00:41:37: Und dann so schnell du kannst einmal die zwanzige Meter zurückgelegt.
00:41:43: Problem hierbei mit dieser ganzen Motion Capture Geschichte ist natürlich, dass es unfassbar viel Gisch gibt.
00:41:47: Es sind kaum ganze Zyklen klar zu erkennen und wenn dann mal einer wirklich von Anfang bis Ende deutlich zu erkennen war Dann haben die Forscher gesagt okay das is unser Golden Cycle Der sieht so aus wie alle anderen auch.
00:42:00: Das ist unsere Vereinfachung die wir machen.
00:42:02: That's it!
00:42:03: Das gucken wir uns an.
00:42:05: Das ist ja schonmal eine Limitierung aber ich glaube für eine Annahme hier relativ gut.
00:42:10: Dann haben sie die Hand noch mit Drucksensoren ausgestattet an der Vorderseite, an der Rückseite um den wirkenden Wasserdruck zu messen.
00:42:18: Genau wie sich das so zwischen den Sportlern unterscheidet und was da eigentlich dann genau passiert.
00:42:26: Und jetzt gehen wir rein in die Ergebnisse!
00:42:28: Wir vergleichen mal den Elite-Schwimmer mit dem Schwimmer vom regionalen Level.
00:42:35: Da zeigt sich zum einen dass der Elite-Schwimmer eine größere Kraft ins Wasser bringt.
00:42:40: Er hat über den ganzen Zyklusverlauf hinweg, hat er eine größre Kraftentwicklung ins Wasser.
00:42:45: Er hatte zwei klare Peaks in seinem Bewegungsablauf nämlich einmal im In-Sweep und einmal im Absweep wo hingegen der regionale Schwimmer eher so ein Plateau hat das auch relativ spät anfängt also den In-sweep verreißt ja ein bisschen und dann so zum Ende hin wenn der Hand unter dem Körper die andere Richtung macht.
00:43:03: Outspeed absweep geht Also in die Auswärtsbewegung, in der Aufwärts-Bewegung.
00:43:08: Da fängt er dann wirklich an Vortrieb zu generieren – der Elite-Schwimmer ein bisschen eher.
00:43:13: Was auch dazu führt dass der Elite Schwimmer im Innspeep also nach dem Wasser greifen deutlich mehr Vortrieb erzeugt.
00:43:21: Dann haben sie sich den Druck auf der Hand Rückseite angeschaut, der bei den Elite Schwimmern deutlich kleiner ist als bei dem Regional Level Schwimmer.
00:43:29: Welche Bedeutung das hat werden wir später nochmal genauer erklären.
00:43:32: Das nehmen wir erstmal einfach nur als Faktum so hin.
00:43:34: Der Druck auf die Hand Vorderseite war gar nicht so unterschiedlich im Gegenteil.
00:43:39: Er war sogar bei den Regional Level-Schwimmern etwas höher als bei den Elitisch-Schwimmern.
00:43:44: Wie gesagt, die Bedeitung dessen werden wir gleich noch mal erarbeiten.
00:43:48: Und dann gab es an der Hand eine größere Geschwindigkeit bei den Elite Schwimmern als bei den Regionale Schwimmer und der Angriffswinkel, sprich der Winkel der Hand zur Bewegungsrichtung lag bei den Elitischwimmern zwischen zehn und fünfzig Grad.
00:44:01: Bei den Sportlern des regionalen Levels zwischen null und neunzig Grad.
00:44:06: also da eine deutlich... größere Bandbreite und da kann man sich jetzt vorstellen, null Grad ist also extra nach hinten.
00:44:13: Explizite Handfläche zeigt zu den Füßen neunzig Grad es genau seitlich zur Bewegungsrichtung das da dann vermutlich nicht mehr viel Vortritt passiert.
00:44:21: Kann man sich einigermaßen zusammenreimen und ausschauen aus Baldur wann?
00:44:28: Und dann ist es jetzt.
00:44:29: der allgemeine Trend war zu erkennen, dass eine höhere Schwimmgeschwindigkeit erreicht wird.
00:44:35: Dadurch das die Hand eine höhere Geschwindigkeit im Wasser hat was zu einer größeren Vortriebskraft führt und am Ende dann auch zum Mehrabdruck.
00:44:44: So sagen die Autoren hier, es ist ein relativ straight forward Mechanism also exakt so wie man das erwarten würde hohe Handgeschwindigkeit, hohe Vortriebskraft mehr Abdruck Mehrgeschwindigkeit.
00:44:55: Das kann man einfach so geradeaus weg behaupten, aber das ist nicht das vollständige Bild.
00:45:01: Denn wenn wir uns die Druckverteilung angucken bzw den Druck der da so auf die Handflächen und die Handrückseite wirkt dann gewinnt das Bild deutlich an Komplexität.
00:45:13: Und zwar war zu sehen dass der Dorsaledruck also die Druckmessung auf der Handrücks Seite bedeutet, je geringer der Druck dort ist desto schneller bewegt sich die Hand.
00:45:25: Heißt also schnelle Handbewegung wenig Druck auf der Rückseite was wiederum dazu führt dass die Sportlerinnen schneller schwimmen.
00:45:33: Der Druck auf den Handfläche also auf der Vorderseite zeigt nicht das gleiche Verhalten.
00:45:38: Dort ist eine hohe Handgeschwindigkeit nicht automatisch oder dort folgt auf eine hohe Handgeschwindigkeit, nicht automatisch ein hoher Druck auf der Vorderseite.
00:45:49: Dennoch wird hier ein größerer Vortrieb erzeugt.
00:45:51: und da ist die Frage jetzt warum eigentlich?
00:45:53: Da gerät dieses Modell des Impulsübertrags, dass man ja während uns an den Skeleton Fahrer, der am Anfang die Eisbahn runter wädelt, da gerät das so das erste Mal ins Wanken und findet eigentlich keine Anwendung mehr.
00:46:09: ja wird hier verworfen und wurde über den Haufen geworfen.
00:46:12: höhere Handgeschwindigkeit heißt nicht, dass sich mehr Wasser wegschieben muss.
00:46:16: Höhere Hand Geschwindigkeit heisst viel eher das die Druck auf der Rückseite abnimmt.
00:46:21: Und so war jetzt gezeigt worden, dass der Hand auf der Rücks Seite mehr als doppelt zu groß ist als der Handdruck vor der Seite wenn man die Absolutwerte nimmt.
00:46:32: Was heißt das für das Vortriebskonzept?
00:46:34: Dass wir eigentlich so im Kopf haben?
00:46:36: denn wir lernen hier etwas Fassbar Spannendes, was wir in Folge hundertzwanzig schon mal in verschiedenen Experimenten besprochen haben.
00:46:43: Aber hier jetzt ja Experiment ist das eine.
00:46:47: Ich weiß nicht wer sich noch erinnert, aber ich hab die Bilder noch präsent haben.
00:46:49: Die habt ihr jetzt im Podcast nicht.
00:46:51: Aber da ging es zum Beispiel darum dass sie zwei Sterbe aufgestellt haben und die Hand dann von dem einen Stab zum anderen bewegt werden sollte.
00:46:58: Und da war zu sehen das der Stab der an der Hand Rückseite war... ...dass der Umfeld quasi diesem Soken daher geht.. ..und der Stabe der an den Hand Vorderseiten kommt wo die Handfläche sich hin bewegt und dann hält die Hand an.
00:47:09: mit dem passiert einfach gar nichts!
00:47:11: Da war schon mal so.
00:47:13: Also, dass wir hier wirklich Wasser nach hinten schieben ist irgendwie gar nicht das richtige Konzept.
00:47:17: Und das sehen wir auch wieder.
00:47:19: Der Vortrieb im Schwimmen kommt nicht dadurch, dass ich Wasser nach Hinten schiebe.
00:47:24: Das ist nicht das was passiert!
00:47:27: Jetzt kann man sich noch mal irgendwo in die Hirnwand meiseln.
00:47:32: Vortrieb kommt nicht da durch, dass Wasser nach hintengedrückt wird sondern dadurch, dass am Hand rücken ein Unterdruck entsteht.
00:47:39: Ich sauge mich im Prinzip vorwärts mit Den Händen.
00:47:43: So ein bisschen Banui-Prinzip, Flugzeugflügel.
00:47:47: Das Flugzeug hebt ja auch ab Weil an der Oberfläche des Flügels An der Oberseite ist das so ein bisschen gewölbt Strimmt die Luft schneller vorbei.
00:47:56: Dadurch entsteht dort einen Unterdruck.
00:47:57: Woin gegen auf der Rückseite des Flügels Die die zum Boden zeigt Dann ein sogenannte Überdruck entsteht Und der Mechanismus möchte sich ausgleichen.
00:48:07: Deswegen bewegt sich das Flugzeug nach oben.
00:48:09: Das ist die Physik, die dabei im Flugzeug funktioniert und so ähnlich ist das hier im Wasser auch auf der Handrückseite habe ich einen Unterdruck und die zieht mich im Prinzip nach vorne.
00:48:18: Und da ist es die Richtung wo ich nur hin bewege.
00:48:20: und deswegen ist dieser große negative Druck dieses wenn wir so wollen dieses Wasservaku um was sich dort bildet der entscheidende Faktor für die Schwimmgeschwindigkeit.
00:48:32: und das ganze passiert aber nicht einfach durch Magie weil ich bewege die Hand ja nicht seitlich, sondern dadurch dass sich an der Handkante so Wortizäß Verwirbelungen ausbilden.
00:48:41: Die dafür sorgen das Wasser an der Rückseite wegrotiert wird, wie bei einem Wirbelsturm im Prinzip, sich dort das Wasser weggedrückt und wegzieht.
00:48:53: Und diese Verwirbelung an der handkante saugen dann wiederum das Wasser weg.
00:48:57: Und dieser Effekt ist noch mal zusätzlich verstärkt in dem Moment, wo ich Richtungswechsel in der Hand mache.
00:49:03: Deswegen ist es dieses Bögelchenmuster so beim Grauelschwimmen, beim Devinschwimmen und beim Brustschwimmen.
00:49:09: das zeugt dafür dass sich dort diese Vortices ausbilden starke Strömungen entsteht die der Druck auf der Handrückseite abnimmt und ich damit dann schneller schwürme als die Konkurrenz.
00:49:21: eigentlich super spannendes Prinzip.
00:49:25: gibt es auch Nachweise dazu, dass dieses Modell so tatsächlich richtig ist.
00:49:29: Ankommen Roboter-Händen haben Tagaki und Konsorten mit Partikel Image Velosimetry gezeigt.
00:49:35: also da haben sie so kleine Partikel an den Handkanten, an dieser Roboterhand langgeschleudert das dort tatsächlich sich diese Vortices, diese Wirbel ausbilden.
00:49:44: Und so und Senders haben das auch schon mal mit Experimenten im Wasser gezeigt Das dort mit dem Unterdruck an der Handrückseite Folge hundertzwanzig hört gerne nochmal rein Genau, und jetzt gehen wir nochmal zurück an den Anfang.
00:49:56: Wenn wir die Körperteile sortieren müssen wir dann eigentlich vielleicht die Hand noch mal unterteilen weil die Handfläche trägt relativ wenig zum Vortrieb bei.
00:50:02: es ist.
00:50:02: Die Handrückseite die hier magisch wirkt.
00:50:08: Das jetzt gesagt weiß ich nicht was man da vielleicht in der Praxis in der Lehre draus macht wie man das den Sportlerinnen und Sportlern nochmal Vielleicht anders beibringen kann.
00:50:17: irgendwie aber ist nochmal eigentlich ein ganz anderes interessantes Konzept, was ich jetzt auch so spontan nicht zu Ende gedacht habe.
00:50:26: Aber was sicherlich noch mal eine weitere Überlegung wert ist... Was haben wir noch gelernt in diesem Paper?
00:50:31: Was haben die Forschenden noch
00:50:32: rausgefunden?!
00:50:32: Die Handgeschwindigkeit korreliert nicht mit der Frequenz!
00:50:36: Klingt komisch IST aber so wie die Sendung mit der Maus sahen.
00:50:39: Nee das war glaube ich Löwenzahn.
00:50:40: war das oder Sendung Mit Der Maus?
00:50:42: Klingt Komisch isst aber so.
00:50:43: Ich glaube es war die Sendungen mit der maus.
00:50:46: Höhere Frequenz würde man jetzt sagen, ja klar bewege ich die Hände einfach schneller durchs Wasser.
00:50:49: Das ist aber nicht das was hier passiert ist sondern eine höhere Frequenz wurde dadurch erzielt dass der Zyklusweg unter Wasser kürzer geworden ist.
00:50:56: also sie haben die Arme nicht mehr so lang bis zum Oberschenkel runter bewegen und nicht mehr soweit vorne eingesetzt Dadurch mehr Züge in gleicher Zeit unter gebracht nicht dadurch dass sie die Hand schneller bewegt haben.
00:51:07: Dann wird weiterhin gezeigt es eine größere Zuglänge Nicht automatisch zu einer höheren Geschwindigkeit führt, weil lange und langsame Züge nicht automatisch schnell machen.
00:51:18: Leuchtet ja auch irgendwie ein.
00:51:19: Und ich mich sehr langsam dafür sehr lang durch das Wasser bewege.
00:51:22: Woin gegen man aber schon sagen muss bei gleicher Zykluslänge, bei gleiche Bewegungslänge unter Wasser ist eine hohe Handgeschwindigkeit von Vorteil.
00:51:32: Das ist schon klar!
00:51:35: Aber häufig wie gesagt war die erste CCS Aussage gewesen geht eine höhere Handgeschwindlichkeit mit verkürzten Zugweg einher.
00:51:45: Genau, das Ziel ist es also in dieser ganzen Betrachtung vielleicht etwas mehr Praxis als die Handrückseite saugt uns vorwärts eine hohe Handgeschwindigkeit und eine große Zuglänge zu trainieren.
00:51:58: Das fällt hier auch noch mit raus aus dem Paper.
00:52:00: Und die Elite-Schwimmer machen das unter anderem dadurch, indem sie den Körper mit rotieren in der Hüfte und in den Schultern.
00:52:07: Dadurch kommt eine hohe Handgeschwindigkeit und eine große Zuglänge zustande.
00:52:10: Der Oberarm rotiert nach innen generell, schwimmen als Ganzkörperbewegung dann wird es wirklich schnell!
00:52:18: Tada!
00:52:19: Wissenschaftlich nachgewiesen, warum wir uns da eigentlich so durchs Wasser bewegen und warum Schwimmser unfassbar anstrengend ist weil es eben den ganzen Körper mitnimmt.
00:52:28: Die Handgeschwindigkeit mit den richtigen Einstellungen ist also der entscheidende Faktor für die Schwimmgeschwindigkeit.
00:52:33: Die muss einen richtigen Winkel zum Wasser haben, sie muss die richtige Geschwindigkeit haben, muss sich lange unter Wasser bewegend, da das Optimum treffen in dieser Handgeschwindlichkeit.
00:52:41: All das führt in seiner optimalen Ausprägung dazu, dass wir schneller und schneller werden können.
00:52:52: Und wie es die Elite so macht?
00:52:54: Das können wir am kommenden Wochenende erleben.
00:52:56: Damit sind wir nämlich beim Wettkampfausblick... Nach dieser Erkenntnis, die mich wirklich sprachlos als sprachlose nicht aber schon sehr sehr fröhlich zurückgelassen hat.
00:53:07: Der Fettkampfausblick für das kommende Wochenende am Freitag wenn ich das richtig im Kopf habe glaube ich gibt es das vierte Match der College Swimming League dann unter anderem mit der Mannschaft aus Tennessee die das erste mal dabei sein wird wo wir Julian Koch sicherlich sehen werden.
00:53:22: Virginia ist mit dabei.
00:53:24: Gucken auf Nida Yatsi, in diesem Wochenende nominiert wird.
00:53:27: Und Ole Mats Eidam wird für die Universität hier auf Michigan sicherlich wieder ins Becken springen.
00:53:31: also auch aus deutscher Sicht mit Spannung zu beobachten.
00:53:34: wenn es in Tashkent schon keine schwarz-rot goldene Flagge gibt dann hoffentlich in Tennis nicht in doch ein Tennessee in Knoxville Ja so.
00:53:44: Dann die Potsdamer Kurzbahnmeisterschaften Potsdamer Spitzenkader und in Aachen das Internationale Schwimmfest lockt die Schwimmelite in die Wettkampfbecken.
00:53:56: Für mich heißt es jetzt erst mal zwei Wochen Urlaub, ich bin jetzt zwei Wochen nicht da ab dem dreißigsten Zehnten wieder zurück und dann gehts auch direkt Richtung deutsche Kurzbahnmeisterschaften wo sich diese Stimme hier wieder am Mikrofon verlustieren wird und für vier Tage lang den Livestream begleitet.
00:54:13: gute Nachrichten für alle Die dort bei Sportdeutschland da Sport Europe TV dabei sein wollen.
00:54:18: Auch die Vorläufe sind dieses Jahr kommentiert, nicht wie im vergangenen Jahr!
00:54:22: Wo der Hallenton das Entertainment war, sondern in diesem Jahr.
00:54:26: Vorläufe und die Finals.
00:54:27: Ich freue mich schon drauf euch da mit den Geschichten Und mit den Beobachtungen zu versorgen.
00:54:32: also schaltet da gerne rein.
00:54:35: Jetzt in den Kanada Wochen wenn ich da im Urlaub bin dann gucken wir mal ob sah er die ein oder andere Sonderfolge geben wird Ob ich das noch schaffe die hochzuladen.
00:54:44: vielleicht nochmal so einen kleinen recap mit spannenden interviews und eine Woche nach den deutschen Kurzbahnmeisterschaften am zwanzigsten, einundzwanzigste November müsste das sein.
00:54:53: Da sehen wir uns in Köln wenn ihr Lust habt beim Schwimmsymposium vom DSV mit wirklich interessanten Rednern sondern Bernd Barker wird der da sein Robin Pla wird da sein Patrick Wahl wird da seinen Stefan Fuhrmann wird referieren über alles was das Schwimmen Nerd Herz begehrt was sich in der Wissenschaft in der Praxis so tut.
00:55:14: Ich bin auch mit vor Ort und wenn ihr auch mit da sein wollt, dann bekommt ihr zehn Prozent Rabatt auf den Ticketpreise für das Wochenende mit dem Code SWIMCAST-Zähn.
00:55:24: Den Link dazu findet ihr auch in den Shownote Und bei diesen Worten möchte ich mich von euch verabschieden.
00:55:30: Wir sehen uns in Wuppertal Wenn Ihr da seid.
00:55:32: wir sind uns in Köln wenn ihr da seid und wir hören uns Vielleicht in den nächsten zwei Wochen mit zwei Sonderepisoden und ansonsten am dreißigsten Oktober wieder, mit einem kleinen Rückblick aufs vielleicht den einen oder anderen Weltcup.
00:55:45: Weltrekord?
00:55:46: Es gab noch mal ein Championship-Rekord übrigens im Weltcup von Cameron McEvoy.
00:55:50: der war nochmal neunhundert so schneller als letzte Woche.
00:55:53: das an sich jetzt vielleicht gar nicht so mega spannende zwanzigkomma.
00:55:56: eins drei überragende Zeit nichtsdestotrotz aber also zweit Kappe!
00:56:00: Sprich unter der offiziellen Rennenbade Kappe, verbarg sich eine SG Dortmund-Kappe und die Dortmunder Sparkasse freut sich vielleicht dass sie diese Werbeeinblendung bekommen hat.
00:56:10: Und Probs gehen raus an Dortmund.
00:56:11: auch eurer Kappe gehört jetzt einen Weltkapprekord.
00:56:13: herzlichen Glückwunsch!
00:56:15: In diesem Sinne macht es so weiter.
00:56:16: seit nicht zueinander.
00:56:17: frohes Schwimmen.
00:56:18: wir hören uns spätestens am dreißigsten Oktober wieder.
00:56:21: Ciao.